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In einem aktuellen Rückruf hat die SPAR-Gruppe das Produkt „Kulmer Lachsforellenfilet kalt geräuchert 100g“ aus dem Sortiment genommen. Grund für die Maßnahme ist ein falsches bzw. zu langes Mindesthaltbarkeitsdatum, das auf der Verpackung angegeben ist. Verbrauchern wird geraten, das Produkt nicht mehr zu verzehren, da der Rückruf zum Schutz der Gesundheit erfolgt. Betroffene Mindesthaltbarkeitsdaten sind bis zum 24. Juni 2026 und die Chargennummer 1972 ist betroffen. Das Produkt wurde hauptsächlich in INTERSPAR-Märkten angeboten, wobei unklar ist, ob es auch in anderen SPAR-Filialen verfügbar war. Für die Rückgabe ist kein Kassenbon erforderlich und der Kaufpreis wird erstattet. Dies berichtet 5min.at.

Parallel zu diesem Rückruf gibt es einen weiteren, der die Sicherheit von Fischprodukten betrifft. Die Nermerich Feinkost GmbH hat das Produkt „Alaska-Seelachsscheiben in Öl, Lachsersatz“ wegen eines Nachweises von Listeria monocytogenes zurückgerufen. Listerien sind gefährliche Bakterien, die schwere Erkrankungen verursachen können, insbesondere bei schwangeren Frauen, älteren Menschen sowie immungeschwächten Personen. Die betroffenen Chargen haben die Nummer LOT 0275 und wurden am 28. Januar 2025 produziert. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist der 27. Juli 2025. Der Rückruf wurde am 24. Februar 2025 in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Der Verkauf dieser Artikel beschränkte sich auf die Regionen Rheinland-Pfalz und Bayern. Informationen hierzu finden sich auf ruhr24.de.

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Risiken durch Listerien

Die Gefahren, die von Listerien ausgehen, werden durch eine Jahresstatistik des BVL unterstrichen, die für das Jahr 2025 insgesamt 323 Rückrufe im Bereich Lebensmittel verzeichnet. Dabei sind etwa ein Drittel der Rückrufe auf das Vorhandensein von Krankheitserregern zurückzuführen. Listerien stellten mit 43 Meldungen die häufigste Ursache dar, gefolgt von Salmonellen mit 27 Fällen. Listeria monocytogenes kann sich selbst im Kühlschrank vermehren und wird oft durch den Verzehr von rohen Lebensmitteln übertragen. In Deutschland wurden 2022 insgesamt 571 Listeriose-Fälle registriert, von denen 36 tödlich endeten. Um das Risiko einer Infektion zu minimieren, sollten Verbraucher die betreffenden Produkte umgehend entsorgen oder zurückgeben. Details dazu sind auf der Plattform lebensmittelwarnung.de erhältlich, die von den 16 Bundesländern sowie dem BVL betrieben wird, wie auf bvl.bund.de berichtet wird.

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Um für die Sicherheit der Verbraucher zu sorgen, sollten Rückrufaktionen stets ernst genommen werden. Das schnelle Handeln sowohl der Unternehmen als auch des BVL unterstreicht die Wichtigkeit, potenzielle Gesundheitsgefahren durch Lebensmittel zu minimieren.