Rettungsdrama in Bergamo: Forscherin nach schwerem Sturz in Höhle fest!
Forscherin Ottavia Piana steckt seit dem 16. Dezember 2024 in der Höhle Abisso Bueno Fonteno fest. Rettungsarbeiten dauern an.

Rettungsdrama in Bergamo: Forscherin nach schwerem Sturz in Höhle fest!
Im dramatischen Rettungseinsatz in Norditalien ist die 32-jährige Höhlenforscherin Ottavia Piana seit Samstag tief im Abisso Bueno Fonteno gefangen. Sie ist aufgrund eines Sturzes von etwa acht Metern in rund 600 Metern Tiefe schwer verletzt. Bei dem Vorfall, der sich in der Nähe von Bergamo ereignete, erlitt sie mehrere Brüche, darunter Beinfrakturen und Verletzungen im Gesicht, wie Bild.de berichtete. Ottavia, die an einem Forschungsprojekt zur Kartierung der geheimnisvollen Höhle beteiligt ist, hatte ihre Kollegen um Hilfe gebeten, nachdem sie mit einem losen Haken den Halt verloren hatte.
Komplexe Rettungsoperation
Die Rettung gestaltet sich als langwierig und kompliziert. Mehr als 100 Retter sind mobilisiert worden, um die verletzte Forscherin zu finden und in Sicherheit zu bringen. Der Gesundheitszustand von Ottavia Piana ist stabil, sie wird von einem Arzt und einer Krankenschwester ständig betreut. Dennoch wird der Abschluss der Rettungsaktion nicht vor Mittwochabend erwartet, wie Volksblatt.at berichtete. Die Retter müssen durch enge Passagen und denken sogar über kleine Sprengungen nach, um den Weg zu erweitern und besser mit der Bahre voranzukommen.
Die Höhle, die 2006 entdeckt wurde und über 50 Kilometer tief ist, ist noch nicht vollständig kartiert. Nur 19 Kilometer sind bisher erforscht, und die extreme Höhe und der anspruchsvolle Zugang machen die Rettungsaktion zusätzlich riskant. Piana hatte bereits im letzten Jahr in der gleichen Höhle einen Unfall, bei dem sie aus einer Höhe von 150 Metern gerettet werden musste. Diesmal sind die Bedingungen noch herausfordernder, was die Bergung deutlich erschwert.