Am 6. Jänner 2026 meldet der ÖAMTC lebhaften Reiseverkehr, insbesondere in den Regionen Tirol und Salzburg. Diese Angaben sind Teil der aktuellen Mobilitätsinformationen des Automobilclubs, die zeigen, dass sich viele Reisende auf den Weg in die beliebten Wintersportgebiete machen.

Auf der Inntal Autobahn (A12) am Grenzübergang Kiefersfelden in Richtung Deutschland müssen Autofahrer mit einem Zeitverlust von über 30 Minuten rechnen. Auch die Tiroler Fernpassstraße zwischen Nassereith und dem Grenztunnel Füssen ist stark frequentiert; hier kostet die Fahrt etwa eine Stunde mehr als normalerweise. In Salzburg werden an der West Autobahn (A1) beim Grenzübergang Walserberg Wartezeiten von bis zu 20 Minuten gemeldet. Auf der Tauern Autobahn (A10) kam es aufgrund eines schweren Unfalls vor dem Reittunnel zu erheblichen Verzögerungen, die den Verkehrsfluss zusätzlich beeinträchtigten.

Überlastete Zu- und Abfahrtsstraßen

Besonders betroffen sind auch die Zufahrtsstraßen zu beliebten Skigebieten wie dem Zillertal und dem Ötztal, die überlastet sind. Der ÖAMTC rät Reisenden, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren und ausreichend Zeit einzuplanen, um Stress zu vermeiden. Die Verkehrsnachrichten sind jedoch nicht nur auf Österreich beschränkt; im gesamten europäischen Raum sind ähnliche Staus zu beobachten.

Zusätzlich bietet der ÖAMTC umfassende Informationen über die Verkehrsbedingungen in Italien, Kroatien, Deutschland und weiteren europäischen Ländern. Mithilfe des ÖAMTC Routenplaners und der dazugehörigen App können Reisende aktuelle Verkehrsmeldungen für Österreich und Nachbarländer einsehen, was insbesondere während der Feiertage von Bedeutung ist, wenn viele Urlauber unterwegs sind stellt die Webseite fest.

Technologie unterstützt bei der Stauevorrückung

Um der Stau- und Verkehrslage zu begegnen, nutzen viele Autofahrer Echtzeit-Informationen, die auf Plattformen wie staumelder-karte.de abrufbar sind. Diese Karten basieren auf Daten von Google und bieten eine Vergrößerungsmöglichkeit, um spezifische Straßenabschnitte besser zu analysieren. Laut diesen Quellen wird die Staugefahr in der Ferienzeit durch Schulferienüberschneidungen in verschiedenen Bundesländern zusätzlich erhöht.

Besonderes Augenmerk wird auf die Bildung von Rettungsgassen bei Staus gelegt. Bei zwei Fahrstreifen wird empfohlen, die linke Spur nach links und die rechte Spur nach rechts zu verlegen; bei drei oder mehr Spuren sollen die äußeren Spuren freigehalten werden weist die Stau- und Verkehrskarte hin.

Aktuelle Statistiken zeigen, dass im Jahr 2023 insgesamt 723.000 Staus auf den Autobahnen verzeichnet wurden, was einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die Staulängen summieren sich auf fast 1,45 Millionen Kilometer und die Staustunden auf etwa 457.000. Um sicher ans Ziel zu kommen, ist es ratsam, die Verkehrslage vor Fahrtantritt zu prüfen.