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Regierung Salzburg einigt sich auf Wohnpolitik

Stadt Salzburg setzt Maßnahmen gegen Leerstand und Baulandhortung ein

Die Stadt Salzburg hat die Regierungsverhandlungen zu einem Arbeitsprogramm abgeschlossen, bei dem Wohnen, Bauen und Bodenpolitik im Mittelpunkt stehen. Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl wird sich künftig um den Ressortbereich kümmern und plant, Grundstücke zu erwerben, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Durch Maßnahmen wie die Erhebung des Leerstands und eine erhöhte Leerstandsabgabe soll gegen ungenutzten Wohnraum vorgegangen werden. Die Stadt plant außerdem, stadteigene Wohnungen zu sanieren und die GSWB neu zu strukturieren.

Ein zentraler Fokus liegt auf dem geförderten Mietwohnbau, bei dem mindestens 75 Prozent der Wohnungen Mietwohnungen sein sollen. Zusätzlich will die Stadt gegen den Missbrauch von Airbnb-Wohnungen vorgehen und die Verdrängung von Wohnraum durch Klein- und Automatenhotels stoppen. Es wird eine Servicestelle Wohnen beim Wohnungsamt eingerichtet, um Delogierungen vorzubeugen.

Für den Verkehrsbereich plant die Stadt den Ausbau des S-Links und verbesserte Öffis, Rad- und Fußwege. Die Bürgerinnen und Bürger sollen umfassend über den S-Link informiert werden, einschließlich eines "Plan B" für den Fall, dass das Bahnprojekt nicht realisiert wird. Die Stadtregierung bekräftigt den Vorrang für den öffentlichen Verkehr, Radfahren und Fußgänger und plant die Einführung eines Radverleihsystems sowie die Verbesserung des O-Bus-Netzwerks.

Am Dienstag wird das Arbeitsübereinkommen "Salzburg neu regieren" unterzeichnet, und der neue Gemeinderat wird im Kongresshaus angelobt, um die Arbeit der Stadtregierung aufzunehmen. Die Bemühungen der Stadt Salzburg zielen darauf ab, die Wohnsituation zu verbessern, Leerstände zu reduzieren und die Verkehrsinfrastruktur nachhaltig zu gestalten.

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