Im Februar 2026 fand eine realitätsnahe Atemschutzübung in einem Abrisshaus im Bereich Mondseeberg statt. Diese Übung wurde von Abschnittsausbildungsleiter Daniel Weber organisiert und hatte das Ziel, den Einsatz unter Atemschutz mit echtem Feuer praxisnah zu erproben. Dabei wurde ein gezielt verrauchtes Abrisshaus genutzt, in dem ein kontrolliertes Feuer im alten Heizraum entflammt wurde.
Die Übung konzentrierte sich auf verschiedene Schwerpunkte, darunter das richtige Vorgehen unter Atemschutz, die Orientierung in verrauchten Räumen, das Management von Atemschutznotfällen und die Zusammenarbeit im Trupp. Insgesamt waren 55 Einsatzkräfte der Feuerwehren Tiefgraben, Mondsee und Guggenberg an der Übung beteiligt. Diese verlief planmäßig und ohne Zwischenfälle.
Zentrale Aspekte der Übung
Für einen zusätzlichen Sicherheitseffekt wurden spezielle Überwürfe zum Schutz der Einsatzbekleidung von der Berufsfeuerwehr Salzburg bereitgestellt. Um die Übungen zu überwachen, kam die Drohnengruppe des Feuerwehrabschnitts zum Einsatz, die das Feuer während der gesamten Übung mit einer Wärmebildkamera aus der Luft überwachte. Der Einsatzleiter Johannes Schwaighofer erhielt das aktuelle Lagebild über einen Bildschirm, was die Entscheidungsfindung erheblich erleichterte.
Nach den durchgeführten Übungen wurde das Gebäude fachgerecht belüftet und das Feuer vollständig abgelöscht. Eine abschließende Kontrolle mit der Wärmebildkamera sorgte dafür, dass keine versteckten Hitzequellen zurückblieben, die möglicherweise eine Gefahr darstellen könnten.
Bedeutung von Atemschutztrainings
Atemschutztraining spielt eine entscheidende Rolle in der Feuerwehrarbeit. Laut feuerwehrschulungen.de sollte solches Training unter realistischen Einsatzbedingungen stattfinden. Dabei kommen Übungsräume von etwa 300 Quadratmetern für die Brandbekämpfung in Industrie- und Wohngebieten zum Einsatz. Die Schwerpunkte liegen auf dem Suchen und Retten von Personen sowie dem Atemschutznotfalltraining. Auch hier kommen Wärmebildkameras zur Überwachung der Übungen zum Einsatz, was eine detaillierte Nachbesprechung ermöglicht.
Die guardian-feuerwehrtraining.de Plattform bietet praxisorientiertes Atemschutztraining an, das direkt vor Ort durchgeführt wird. Die Einheiten beinhalten eine Vielzahl von praktischen Übungen, die sich auf Stressbewältigung, Kommunikation und das taktische Vorgehen im Team konzentrieren. Trainingseinheiten dauern zwischen 6 und 8 Stunden und können auf Wunsch auch über zwei Tage gestreckt werden.
Durch diese umfassenden Trainingsmaßnahmen wird sichergestellt, dass Feuerwehrleute nicht nur mit den technischen Aspekten ihrer Ausrüstung vertraut sind, sondern auch in Stresssituationen angemessen reagieren können. Die kontinuierliche Weiterbildung in realistischer Umgebung ist essenziell für die Sicherheit der Einsatzkräfte und die Effektivität im Einsatz.