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Ralf Rangnick, der Teamchef der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft, leitet ab Montag ein viertägiges Kurztrainingslager in Marbella. Das primäre Ziel dieses Lager ist es, den Neuzugängen die Spielidee der ÖFB-Auswahl näherzubringen. Insbesondere Paul Wanner und Carney Chukwuemeka könnten im anstehenden WM-Test gegen Ghana am Freitag debütieren. Ebenfalls zum A-Team stoßen David Affengruber und Torhüter Florian Wiegele in Südspanien. Rangnick plant, den Plan A der Mannschaft zu schärfen und die eigene Spielweise durch verstärkte Videoanalysen zu verbessern. Er hält weiterhin an der Grundordnung 4-2-3-1 bzw. 4-2-2-2 fest und sieht keine Notwendigkeit, die Viererkette zu ändern, kann aber für bestimmte Situationen auf eine Formation mit drei Innenverteidigern umstellen.

Der Einsatz von Gegenpressing wird weiterhin ein zentrales Element der Spielstrategie sein, um den Gegner bei Ballverlust schnell unter Druck zu setzen. Christoph Baumgartner ist im Offensivzentrum gesetzt und hat in dieser Saison bereits 16 Pflichtspieltore erzielt. Die Spielersituation ist jedoch angespannt, da das ÖFB-Team derzeit keinen klassischen Tempodribbler am Flügel hat, außer möglicherweise Patrick Wimmer. Während des Lehrgangs werden die Spieler nur einmal die Zimmer wechseln, und zwar am Donnerstag in Richtung Wien. Dort findet am Samstag ein öffentliches Training auf den verbandseigenen Plätzen statt.

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Geplante Spiele und Rangnicks Zukunft

Nach dem WM-Test gegen Ghana steht am 31. März ein weiteres wichtiges Spiel gegen Südkorea im Ernst Happel Stadion an. Österreich hat sich bisher gut in der WM-Qualifikation geschlagen und liegt nach drei Siegen aus drei Spielen als Tabellenzweiter hinter Bosnien-Herzegowina, das alle vier bisherigen Partien gewonnen hat. Rangnick bezeichnet das bevorstehende Duell gegen Bosnien als „Sechs-Punkte-Spiel“, da diese Partie entscheidend für die Qualifikation zur WM 2024 sein könnte. Sollte sich die Mannschaft nicht für das Turnier qualifizieren, hat Rangnick angekündigt, seine Tätigkeit als Nationaltrainer zu beenden. Sein Vertrag gilt bis zur WM und umfasst auch mögliche Playoffs.

Rangnick, der seit 2022 das Team betreut, hat in 37 Partien eine durchschnittliche Punkteausbeute von 1,89 erzielt und gilt damit als der erfolgreichste ÖFB-Trainer mit mehr als fünf Spielen. Er führte Österreich im vergangenen Jahr zur EM, wo das Team im Achtelfinale gegen die Türkei ausschied.

Aktuelle gesundheitliche Herausforderungen

Der 67-Jährige hat hingegen gesundheitliche Herausforderungen zu meistern. Nach einer Operation im Juli 2023 aufgrund von Abnutzungserscheinungen am Sprunggelenk kam es zu Komplikationen, die eine zweite Operation nach sich zogen. Trotz anhaltender Schmerzen äußert Rangnick, dass es „in kleinen Schritten aufwärts“ gehe. Um zu den Trainingsorten zu gelangen, nutzt er sein E-Bike, eine Partnerschaft mit NOX Cycles, da der Weg zu Fuß ihm zu weit erschien.

Am vergangenen Wochenende konnte das ÖFB-Team unter seiner Leitung einen wichtigen Sieg im WM-Qualifikationsspiel gegen Bosnien und Herzegowina mit 2:1 erringen und bleibt damit ohne Punktverlust auf dem Weg zur WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko.

Für weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen rund um den österreichischen Fußball und Rangnicks Pläne, finden Sie die Berichte auf oe24.at, transfermarkt.de und eurosport.de.