Österreichs Fußballnationalmannschaft steht vor einem neuen Kapitel, denn Teamchef Ralf Rangnick hat heute seinen ersten Kader im WM-Jahr 2026 bekanntgegeben. In dieser frühen Phase der Vorbereitung liegt der Fokus auf der Integration neuer Talente und der Schaffung eines wettbewerbsfähigen Kaders. Rangnick betont die Notwendigkeit, die Spieler auf mögliche Verletzungen im Team vorzubereiten, um flexibel reagieren zu können. Dies zeigt, dass der Teufel nicht schläft, und Wachsamkeit unabdingbar ist, um eine schlagkräftige Truppe zu formen. Laut 90minuten.at bietet sich Rangnick eine seltene Gelegenheit, seine Ideen im Hinblick auf die kommenden Wettbewerbe zu experimentieren.

Ein besonderes Augenmerk gilt den Neuzugängen Paul Wanner von PSV Eindhoven und Carney Chukwuemeka von Borussia Dortmund. Beide Spieler haben Chancen, sich in die WM-Planung einzufügen, auch wenn ihre Kaderplätze noch nicht sicher sind. Rangnick wird die bevorstehenden Testspiele nutzen, um die ideale Position der Spieler im ÖFB-System zu ermitteln. So äußert er gewisse Zweifel an Wanners Eignung als Sechser und sieht ihn eher auf einer der drei Zehner-Positionen agieren.

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Testspiele und der Kader

Für die Testspiele Ende März wurden verschiedene Spieler nominiert, darunter auch erfahrene Akteure wie David Alaba (Real Madrid) und Marko Arnautovic (Crvena Zvezda). Die Nominierung für die Länderspiele gegen Ghana und Südkorea findet am 27. und 31. März statt und wird live in „ORF 1“ übertragen. Die gesamte Liste der Spieler sieht wie folgt aus:

Position Spieler Verein
Tor Tobias Lawal KRC Genk
Tor Patrick Pentz Bröndby
Tor Alexander Schlager Red Bull Salzburg
Mittelfeld Florian Grillitsch SC Braga
Angriff Michael Gregoritsch FC Augsburg
Angriff Sasa Kalajdzic LASK

Die Rückkehr von Sasa Kalajdzic und Michael Svoboda erhöht den Konkurrenzkampf im Kader, was Rangnick besonders betont. Zukünftige Aufstellungen werden dadurch schwieriger vorherzusagen sein, da die Spieler an diesen Wettbewerb gewöhnt werden sollen.

Rangnicks Herausforderungen

Rangnick steht jedoch nicht nur vor der Herausforderung, den Kader zu formen, sondern auch vor einem Streit mit dem Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB), wie Spiegel berichtet. Trotz der Spannungen bleibt seine Hauptaufgabe die Durchführung eines erfolgreichen Kaderaufbaus für die bevorstehenden Großturniere. Rangnicks Plan sieht vor, die Stärken der einzelnen Spieler zu analysieren und die Gruppe ständig weiterzuentwickeln.

Die kommenden Wochen sind entscheidend für die Entwicklung der Nationalmannschaft, und der Druck auf Rangnick, tragfähige Entscheidungen zu treffen, wächst mit jedem Tag. Die Fans dürfen sich auf spannende Testspiele und möglicherweise sogar überraschende Spieler in der finalen WM-Aufstellung freuen.