Heute gibt Ralf Rangnick, der Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft, um 13 Uhr den Kader für die Testspiele gegen Ghana und Südkorea bekannt. Diese Bekanntgabe findet im ÖFB-Campus in Wien-Aspern statt und ist der erste Kader des Jahres 2026, nur drei Monate vor dem Auftaktspiel gegen Jordanien am 17. Juni in den USA. Im Vorfeld der WM gibt es einige spannende Entwicklungen, da mindestens zwei neue Spieler erwartet werden. Carney Chukwuemeka von Borussia Dortmund und Paul Wanner von PSV Eindhoven haben ihre Einbürgerungen durch die FIFA erhalten, was Rangnicks Bemühungen um eine Verstärkung des Kaders eindrucksvoll untermauert.
Besonders im Hinblick auf die bevorstehenden Spiele ist die Fitness der Spieler von großer Bedeutung. Patrick Wimmer kehrte nach 40 Tagen Verletzungspause für Wolfsburg zurück, wenn auch nur für zehn Minuten. Philipp Lienhart hat seit zwei Monaten aufgrund einer Bauchmuskelverletzung kein Spiel für Freiburg bestritten, war jedoch zuletzt im Kader. Zudem plagen David Alaba Wadenprobleme, wodurch sein Einsatz im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Manchester City fraglich ist.
Vorbereitungen auf die WM
Die Vorbereitungen für die Fußball-Weltmeisterschaft, die in weniger als 100 Tagen in den USA, Mexiko und Kanada beginnt, laufen bereits auf Hochtouren. Das österreichische Nationalteam spielt am 17. Juni gegen Jordanien um 6 Uhr MESZ. Vor diesem wichtigen Match soll es noch Generalproben geben, wobei der Gegner für das finale Testspiel noch gesucht wird.
Ein erstes Zusammentreffen von Rangnick und seinen Spielern findet am 23. März in Marbella statt, gefolgt von einem viertägigen Trainingscamp. Danach stehen die Testspiele im Happel-Stadion gegen Ghana am 27. März und gegen Südkorea am 31. März auf dem Programm. Der Kader für diese Test-Doppelschicht wird am 16. März nominiert und könnte mit Neulingen, wie Chukwuemeka und Wanner, ergänzt werden. Beide könnten die Chance erhalten, Teil des vorläufigen WM-Kaders von 35 bis 55 Spielern zu werden, der bis zum 11. Mai an die FIFA übermittelt werden muss.
Der entscheidende Faktor für Rangnick
Rangnick steht in einer entscheidenden Phase seiner Amtszeit. Bei einem entscheidenden Spiel gegen Bosnien-Herzegowina könnte sich die WM-Teilnahme für Österreich entscheiden. Ein Sieg oder ein Unentschieden sichert die Qualifikation, während eine Niederlage die Gefahr von Play-offs mit sich bringt. Österreich hat seit 1998 nicht mehr an einer WM teilgenommen und Rangnick konnte bislang mit seiner Mannschaft durch die Qualifikation überzeugen, obwohl es eine Niederlage gegen Rumänien gab.
Kapitän David Alaba, der im letzten Spiel gesperrt war, hat Verletzungsprobleme, und Rangnick äußerte, dass es „nicht sehr realistisch“ sei, dass er spielt. Eine erfolgreiche Qualifikation ist für Spieler wie Marko Arnautovic von großer Bedeutung, der die Teilnahme an der WM als „absolutes Maximum“ bezeichnet hat. Österreich liegt in der Gruppe H zwei Punkte vor Bosnien, was zusätzlichen Druck auf das Team ausübt.
Angesichts der Herausforderungen, insbesondere wegen der geografischen Distanz und der Zeitverschiebungen während der WM, plant die ÖFB-Delegation bereits ihre Abreise und die Organisation der nötigen Informationen während des Aufenthalts in Kalifornien. Die Spieler werden im Ritz-Carlton Bacara in Goleta untergebracht und das Training erfolgt auf dem Campus der University of California Santa Barbara.
Die WM-Vorbereitung wird entscheidend sein, um der Mannschaft die besten Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Nach dem kommenden Testspiel gegen Tunesien wird das endgültige WM-Aufgebot am 1. Juni nominiert, bevor das Team nach Los Angeles abreist.
Weitere Informationen über die Entwicklungen rund um die WM und die heutige Kaderbekanntgabe sind in den Artikeln von Krone, Die Presse und ZDF zu finden.



