Am Donnerstag, dem 09. Februar 2026, wurde Ex-Prinz Andrew an seinem 66. Geburtstag vorübergehend festgenommen. Die Festnahme steht im Zusammenhang mit seiner umstrittenen Verbindung zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Wie oe24.at berichtet, wird Andrew vorgeworfen, vertrauliche Dokumente an Epstein weitergeleitet zu haben. Diese Vorwürfe sorgen für erheblichen Aufruhr in Großbritannien. Andrew wurde am selben Abend wieder entlassen, doch die Ermittlungen hinterlassen ihrer Spur in der britischen Monarchie.
Die Thames Valley Police bestätigte, dass sie den Vorwürfen nachgeht. Gemäß tagesschau.de zufolge gibt es E-Mails, die belegen, dass Andrew, während seiner Zeit als Handelsbeauftragter der britischen Regierung, Informationen an Epstein weiterleitete. Diese Berichte betreffen unter anderem offizielle Besuche in Hongkong, Vietnam und Singapur und stammen aus den Jahren 2010 und 2011, was Andrews Behauptung, den Kontakt zu Epstein abgebrochen zu haben, untergräbt. Epstein war bereits wegen Prostitution einer Minderjährigen verurteilt worden.
Politische Konsequenzen und öffentliche Reaktionen
Die Festnahme und die damit verbundenen Vorwürfe haben nicht nur für Andrew, sondern auch für die britische Regierung weitreichende Folgen. Premierminister Keir Starmer sieht sich einer Krise gegenüber, da er trotz wachsender Forderungen nach seinem Rücktritt vehement daran festhält, sein Amt fortzuführen. Berichten zufolge traten sowohl Kommunikationsdirektor Tim Allan als auch Starmers Berater Morgan McSweeney zurück, was die Situation weiter verschärft. Laut spiegel.de wird die britische Regierung zunehmend von der Öffentlichkeit unter Druck gesetzt.
Einer der schockierendsten Aspekte dieser Affäre ist, dass Virginia Giuffre, ein bekanntes Opfer von Epstein, behauptet, sie sei als 17-Jährige zu sexuellen Handlungen mit Andrew gezwungen worden. Trotz dieser schwerwiegenden Vorwürfe hat Andrew bis dato die Aussagen bestritten, aber in einer Zivilklage einen Vergleich akzeptiert. Die Auswirkungen dieser Kontroversen sind gravierend; Andrew verlor seine Rolle als offizieller Vertreter des Königshauses sowie seine Titel und Ränge.
Besorgnis innerhalb der Royals
Die öffentliche Reaktion hat auch innerhalb der Royal Family Besorgnis ausgelöst. Prinz William und Kate haben sich „zutiefst besorgt“ über die jüngsten Enthüllungen geäußert, wobei ihr Mitgefühl den Opfern gilt. Die königliche Familie sieht sich angesichts der erneuten Eskalation der Vorwürfe ständig in der Defensive. Unterdessen bleibt die Zukunft von Andrew ungewiss, da immer mehr Details zu seinen Verbindungen mit Epstein ans Licht kommen.
Die skandalösen Entwicklungen stehen im Mittelpunkt der Medienberichterstattung und werfen einen Schatten auf die britische Monarchie, während die Öffentlichkeit genau beobachtet, wie sowohl Königshaus als auch Regierung auf diese Krise reagieren werden.