Nach einem turbulenten Start in die Skisprung-Saison hat Domen Prevc nun bei einem Interview mit dem polnischen Medium „weszlo.com“ über das Missgeschick berichtet, das ihn während der Skiflug-WM in Oberstdorf im Januar ereilte. Der Vorfall ereignete sich, als Prevcs Ausrüstung während der Kontrolle offenbar nicht ordnungsgemäß gesichert war, was dazu führte, dass seine Ski die Schanze hinunterrutschten, als Marius Lindvik bereits am Balken saß. Dadurch war es Prevc im ersten Durchgang nicht möglich, zu starten, was letztlich dazu führte, dass Slowenien eine Medaille verpasste. „Ich war von mir selbst enttäuscht, nachdem ich nicht an den Start gehen konnte“, so Prevc.Laola1 berichtet.

Bereits am Vortag hatte der 23-jährige Slowene bei der Teambesprechung auf die Problematik seiner Ausrüstung hingewiesen und vorgeschlagen, für eine bessere Überwachung der Ski zu sorgen. „Das kann doch nicht sein, dass ich es vermasselt habe“, reflektierte Prevc über seine Gedanken, als er die Kontrolle über seine Ski verlor.

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Technologischer Fortschritt im Skispringen

Der Vorfall von Domen Prevc wirft ein Licht auf die aktuellen Herausforderungen und Technologien im Skispringen. In den letzten Jahren hat sich die Technik der Skiausrüstung erheblich weiterentwickelt. Am Leipziger Institut für angewandte Trainingswissenschaft (IAT) wird an der Optimierung des Bewegungsablaufs und des Materials in den Bereichen Skispringen und Nordische Kombination gearbeitet. Sören Müller, ein Mitarbeiter des Instituts, erklärte kürzlich, dass durch Verbesserungen bei Bindungen, Schuhen und Skiern eine bemerkenswerte Verringerung der Sturzrate erzielt wurde, insbesondere in Bezug auf potenziell folgenschwere Stürze.MDR berichtet.

Die neuen Skier sind steifer und härter im Vergleich zu ihren Vorgängermodellen und bieten eine reduzierte Biegeverformung. Diese Veränderungen ermöglichen eine stabilere Haltung der Skier in der Luft, wodurch das Risiko eines Salto-Vorwärts verringert wird. Die Technologie, die in modernen Skiern eingesetzt wird, trägt nicht nur zur Effizienz der Athleten bei, sondern soll auch deren Sicherheit im Wettkampf erheblich erhöhen.