Am 26. März 2026 feiern die „Passionsspiele nach Lukas“ ihre mit Spannung erwartete Kinopremiere im CineX Lienz. Diese ungewöhnliche Veranstaltung, die sich mit der letzten Phase im Leben Jesu beschäftigt, wird mit dem Slogan „Theatre goes Cinema – live von der Bühne auf die Leinwand“ beworben. Rund 80 Darsteller:innen aus der Theaterwerkstatt Dölsach haben in Aguntum die Inszenierung realisiert, die nun auf die große Leinwand gebracht wird. Die Premiere beginnt um 18 Uhr, und für die Leser:innen von Dolomitenstadt sind zwei Plätze in der 10. Reihe reserviert.
Ein besonderes Highlight der Premiere ist die Kartenverlosung, die Leser:innen die Möglichkeit gibt, an der Veranstaltung teilzunehmen. Interessierte müssen einfach einen Kommentar unter dem entsprechenden Artikel hinterlassen. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird am Dienstag, den 24. März, bekannt gegeben. Diese innovative Initiative ist bereits das fünfte Projekt, das in dieser Form umgesetzt wird und zeigt, wie leidenschaftlich die Organisatoren um Filmemacher Peter Werlberger und das CineX-Team bemüht sind.
Emotionen und Erinnerungen
Die Begeisterung für die Passionsspiele ist nicht nur auf die kommende Premiere beschränkt. Andrea B., eine Besucher:in aus dem Oberinntal, teilte ihre Erfahrungen aus einer vorangegangenen Aufführung in Erl. Ihre Erinnerungen an die damalige Vorstellung waren vage, doch sie kehrte kürzlich zurück und war von positiven Kritiken über die Regie, Inszenierung, Schauspieler, Musik und das Bühnenbild beeindruckt. Ihre Erwartungen wurden mehr als übertroffen, und sie war von Emotionen überwältigt.
Andrea B. lobte die Laienspieler:innen für ihre große Begeisterung und die Fähigkeit, sich in die Szenen einzuleben. Besonders die Kinder im Publikum waren engagiert und spielten die Geschichte aktiv mit. Die musikalische Untermalung und der Chor wurden als mitreißend und emotional beschrieben, während das Bühnenbild einfach, aber passend war, um die Zuschauer nicht abzulenken. Andrea B. plant, im Oktober eine weitere Aufführung zu besuchen und bat darum, ihren Dank an Regisseur Martin Leutgeb weiterzuleiten.
Die Passionsspiele in Aguntum und die bevorstehende Kinoaufführung zeigen nicht nur das Engagement der Darsteller:innen, sondern auch das Interesse und die Emotionen, die diese Kunstform hervorruft. Die bevorstehende Premiere verspricht ein bewegendes Erlebnis für alle Anwesenden zu werden, das die Zuschauer:innen dazu bringen wird, sich mit den Themen von Leben, Tod und Glauben auseinanderzusetzen.

