Die Inflation in Österreich hat sich im November 2025 auf alarmierende 4,1 Prozent erhöht und sorgt für anhaltende Besorgnis unter den Bürgern. Dies geht aus den jüngsten Daten von Statistik Austria hervor, die die dritthöchste Inflationsrate im Euro-Raum bestätigen. Während die Lebenshaltungskosten weiter steigen, bleiben die Löhne der Bevölkerung hinter diesen Entwicklungen zurück. Dies hat zur Folge, dass das verfügbare Einkommen vieler Menschen sinkt und sie ihre monatlichen Fixkosten immer schwerer decken können. In Wien berichten Passanten von drastischen Preissteigerungen beim täglichen Einkauf, was zu einer spürbaren Belastung für viele Haushalte führt. Exxpress berichtet, dass die Meinungen zur Regierung in der Bevölkerung stark schwanken, von „befriedigend“ bis hin zu „Katastrophe“.

Die Schwierigkeiten im Alltag sind auch für Barbara Kolm, Wirtschaftssprecherin der FPÖ, Anlass zur Kritik an der aktuellen Regierung. Sie fordert, dass die Bundesregierung auf EU-Ebene gegen die strengen CO2-Verschärfungen stimmen und die nationalen Klimaziele nach hinten strecken soll. Auch die seit 2022 eingeführte CO2-Steuer steht in der Schusslinie. Kolm weist darauf hin, dass die derzeitige Energiepolitik die Lebenshaltungskosten unnötig in die Höhe treibt und fordert Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten sowie Steuerentlastungen und mehr Wettbewerb, um wieder zu einer Preisstabilität zu gelangen. OTS hebt hervor, dass viele Menschen, insbesondere Familien, Schwierigkeiten haben, ihren Lebensstandard aufrechtzuerhalten.

Die Auswirkungen der Inflation

Die aktuell hohen Inflationsraten wirken sich nicht nur auf den Geldbeutel aus, sondern führen auch zu einem schleichenden Verlust von Haushaltsvermögen. Viele Österreicher sind besorgt über die Zukunft und zeigen ein wachsendes Misstrauen gegenüber der Fähigkeit der Regierung, die wirtschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen. Bei einer Umfrage äußerten Bürger, dass sie kein Vertrauen in die staatlichen Institutionen haben und freuen sich über Stimmen, die eine Wende fordern. Ein Passant nennt den FPÖ-Chef Herbert Kickl als mögliche Alternative zur derzeitigen Regierung.

Die Kriterien zur Ermittlung der Inflationsrate stützen sich unter anderem auf den Verbraucherpreisindex (VPI), der die Preisveränderungen von Waren und Dienstleistungen misst. Der VPI dient als Maßstab für das Preisniveau und zeigt den Geldwertverlust für die Österreicher. Diese Methodik wird von der Wirtschaftskammer in Österreich bereitgestellt und wird regelmäßig aktualisiert, um die Dynamik der Preisentwicklung besser abzubilden. Laut der Wirtschaftskammer kann sich der VPI auf die Haushaltsbudgets auswirken, da die Kosten für Grundbedürfnisse wie Miete, Lebensmittel und Energie ansteigen. Detailierte Informationen zu den Indexwerten und Veränderungen sind auf der Webseite der Wirtschaftskammer verfügbar.

Die Herausforderungen sind für viele nicht zu übersehen, und die Bundesregierung steht vor der dringenden Aufgabe, der Bevölkerung Lösungen anzubieten, um sowohl die Teuerung zu bekämpfen als auch das Vertrauen der Bürger in die staatlichen Institutionen wiederherzustellen.