Tadej Pogacar hat am 7. März 2026 erneut Geschichte geschrieben, indem er beim Schotterstraßenklassiker Strade Bianche in der malerischen Toskana seinen dritten Sieg in Folge errang. Der Fahrer des UAE Team Emirates setzte sich bereits 80 Kilometer vor dem Ziel von seiner Konkurrenz ab und zeigte eine beeindruckende Leistung, die ihn schließlich mit einem Vorsprung von etwa einer Minute vor Paul Seixas aus Frankreich und seinem Teamkollegen Isaac del Toro an die Spitze des Rennens führte. Pogacar, der die 203 Kilometer lange Strecke mit 3.600 Höhenmetern absolvierte, feierte damit seinen vierten Sieg beim Strade Bianche und erzielte den 109. Erfolg seiner Karriere. Kleine Zeitung berichtet, dass er in der Piazza del Campo ankam, wo er von jubelnden Zuschauern empfangen wurde.
Seixas, der für Decathlon – CMN CGA fährt, sicherte sich den zweiten Platz mit einem Rückstand von einer Minute auf Pogacar, während Del Toro, der erst 22 Jahre alt ist, Dritter wurde und 1:09 Minuten hinter dem Sieger ins Ziel kam. Romain Grégoire von Groupama-FDJ United und Gianni Vermeersch von Red Bull – Bora – hansgrohe completed die Top fünf und sechs mit 2:04 und 2:07 Minuten Rückstand respektiv. Pogacar lobte nach dem Rennen seine Teamkollegen und deren strategische Unterstützung während des Rennens. Eurosport hebt hervor, dass das Rennen zahlreiche Herausforderungen bereitgehalten hat, insbesondere die anspruchsvollen Schotterabschnitte.
Ein Start in die Saison mit Ambitionen
Pogacar startete offiziell seine Radsportsaison mit dem Strade Bianche, wo er als klarer Topfavorit galt. Dies war nicht nur ein wichtiger Schritt für ihn, sondern auch für seine Strategien in der aktuellen Saison. Er plant, sich auf die Klassiker zu konzentrieren und hat sich entschieden, 2026 nicht am Giro d’Italia teilzunehmen. Dennoch bleibt der Tour de France im Juli 2026 ein zentrales Ziel, wo er möglicherweise in den erlesenen Kreis der fünfmaligen Gewinner aufsteigen könnte. Seinen Rekordsieg beim Strade Bianche bekräftigt seine Ambitionen. Sportschau betont, dass Pogacar nicht nur auf den Sieg bei den Klassikern aus ist, sondern auch in der Tour de France seine Legende fortsetzen möchte.
Die anspruchsvolle Strecke des Strade Bianche erstreckte sich über 14 steinige Sektoren, und die hohen Steigungsgrade, besonders im Schlussanstieg zur Piazza del Campo, machten das Rennen zu einer wahren Bewährungsprobe. Diese Umstände konnten Pogacar jedoch nicht stoppen, der bereits im letzten Jahr mit einem bemerkenswerten 80-Kilometer-Solo beeindruckt hatte. In dieser Saison wird er von Isaac del Toro unterstützt, who gilt als potenzieller Nachfolger und hat bereits 24 Rennen gewonnen. Pogacar zeigt sich begeistert von del Toro’s Potenzial und sieht ihn als talentierten Fahrer an.
Im Frauen-Rennen über 133 Kilometer sicherte sich zudem Elise Chabbey von FDJ den Sieg im Sprint einer Fünferspitzengruppe. Der Renntag war also nicht nur für Pogacar ein Erfolg, sondern bot auch für die Zuschauer spannende Momente. Die großen Namen wie Demi Vollering und Pauline Ferrand-Prevot mussten sich jedoch nach einer misslungenen Streckenwahl rund 30 Kilometer vor dem Ziel geschlagen geben. Christina Schweinberger beendete das Rennen auf dem 56. Platz, während Katharina Sadnik von Visma vorzeitig das Rennende suchte. Diese Erfolge und Herausforderungen der beiden Rennen illustrieren die Höhepunkte eines intensiven und abwechslungsreichen Radsporttags in der Toskana.