Österreich

Pilger ab sofort eng verbunden: Jakobsweg und Via Francigena kooperieren!

Im Rahmen des Heiligen Jahres 2025 wurde ein bedeutendes Abkommen zwischen dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela und der Via Francigena, dem Pilgerweg zum Petersdom in Rom, unterzeichnet. Diese wichtige Vereinbarung wurde am Donnerstag in der Italienischen Botschaft am Heiligen Stuhl bekannt gegeben. Erzbischof Rino Fisichella, verantwortlich für das Heilige Jahr im Vatikan, betonte die essentielle Rolle des Pilgerns, insbesondere zu Fuß, als Teil eines unersetzlichen spirituellen Erlebnisses. Die Regionen Galicien in Spanien und Latium in Italien, die bedeutende religiöse Stätten beherbergen, schließen sich nun in ihrer Wertschätzung des Pilgerns zusammen, wie die Kathpress berichtete. Fisichella bezeichnete das Abkommen als bedeutendes Zeichen der Zusammenarbeit, das über eine bloße Kooperation hinausgeht und die spirituelle Suche der Pilger fördern soll.

Neue Wege zur Spiritualität

Mit der Unterzeichnung wird Pilgern auf diesen beiden historischen Wegen eine intensivere Erfahrung ermöglicht. Fisichella erläuterte, dass Pilgern nicht nur ein physisches Abenteuer ist, sondern auch eine tiefere Verbindung zur Schöpfung und den Mitmenschen herstellt. „Pilgern ist mehr als eine Reise, es ist eine Suche nach sich selbst und nach Gott“, so Fisichella. Diese neue Partnerschaft soll den Pilgern helfen, die Errungenschaften beider Wege besser zu erleben und den spirituellen Austausch zu vertiefen, was auch den von der Vatican News angesprochenen Aspekt der interpersonellen Beziehungen umfasst.

Zusammengefasst dient das Abkommen nicht nur der Förderung des Pilgerns, sondern auch der Stärkung einer Gemeinschaft in der Spiritualität zwischen den beiden Regionen. „Ein Pilgerweg ist auch ein Symbol des Lebens. Pilgern hilft uns, nicht nur zu verstehen, wer wir sind, sondern auch, dass wir Gott brauchen“, erklärte Fisichella. Mit der neuen Vereinbarung sollen die Pilgererlebnisse noch wertvoller und bedeutungsvoller gestaltet werden, was die Zustimmung von Pilgergemeinschaften und religiösen Kreisen finden sollte.

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Beste Referenz
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Weitere Quellen
vaticannews.va

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