Wissenschaftler aus Italien haben eine neue Zubereitungsmethode für Frühstückseier entwickelt, die sich durch optimierte Gartemperaturen für Eiweiß und Eigelb auszeichnet. Diese Methode erfordert mehr Geduld als die üblichen drei bis fünf Minuten, wie die Krone berichtet. Insbesondere in Zeiten von Versorgungsknappheit und Preisanstiegen bei Eiern, wird die perfekte Zubereitung für viele Konsumenten immer wichtiger.

In Österreich liegt der durchschnittliche Eierkonsum bei rund 250 Eiern pro Person und Jahr, laut Statistik Austria. Für 2025 wird ein Anstieg des Pro-Kopf-Verbrauchs auf 252 Eier prognostiziert. Der Verbrauch hat seit 2022 kontinuierlich zugenommen, von 234 Eiern pro Person im Jahr 2022 auf geschätzte 248 Eier in 2024, so das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) in einem aktuellen Bericht.

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Aktuelle Entwicklungen in der Eierproduktion

In Österreich gibt es 2024 etwa 7,4 Millionen Legehennen, die jährlich rund 2,2 Milliarden Eier legen. 95% der Eiernachfrage wird durch heimische Landwirte gedeckt, was die Bedeutung der heimischen Produktion erhöht, besonders in Anbetracht steigender Preise und einer unsicheren Versorgungslage. Die Haltungsformen in Österreich im Jahr 2024 zeigen, dass ca. 56% der Legehennen in Bodenhaltung leben, etwa 31% in Freilandhaltung und rund 13% in Bio-Haltung. Eine Übersicht dieser Haltungsformen in Österreich im Vergleich zur EU verdeutlicht, dass in Österreich keine Eier aus Käfighaltung produziert werden, während in der EU der Anteil bei 38,1% liegt.

  • Bodenhaltung: ca. 56%
  • Freilandhaltung: ca. 31%
  • Bio-Haltung: ca. 13%

Die Erzeugung von Konsumeiern in Deutschland zeigt, dass die durchschnittliche Eierproduktion pro Huhn auf 299 Eier gestiegen ist, was vier Eier mehr als im Vorjahr sind. Für 2025 wird außerdem ein Anstieg des Bestands an Legehennen auf insgesamt 51,4 Millionen Tiere erwartet.

Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit

Österreichische Legehennenhalter müssen strenge Anforderungen erfüllen, darunter gentechnikfreie Fütterung und die Verwendung von Donau Soja. In der Österreichischen Eierdatenbank sind 90% der Frischeier am Markt erfasst. Konsumenten haben zudem die Möglichkeit, mit dem „Quick-Egg-Check“ die Stempelung ihrer Eier zu überprüfen. Dieses Tool erfreut sich wachsender Beliebtheit, insbesondere zur Osterzeit, und wird von jährlich rund 360.000 Personen genutzt.

Die Kennzeichnung der Eier in der EU ermöglicht eine Rückverfolgbarkeit bis zum Legebetrieb, was die Transparenz in der Eierproduktion erhöht. Diese Maßnahmen sind nicht nur für die Landwirtschaft, sondern auch für das Vertrauen der Konsumenten von großer Bedeutung.