Am 26. Februar 2026 kam es am Wiener Hauptbahnhof zu einem versuchten Diebstahl, bei dem ein 26-jähriger Mann aus Tunesien vorläufig festgenommen wurde. Laut Angaben von vienna.at wurde der Mann gegen 10:15 Uhr von Passanten auf frischer Tat ertappt, während er zusammen mit einem Komplizen Parfums in eine Tragetasche steckte und das Geschäft ohne Bezahlung verlassen wollte.
Die Situation eskalierte, als der 26-Jährige versuchte, sich von einem Sicherheitsmitarbeiter und einem Ladendetektiv loszureißen. Laut heute.at begann er lautstark zu schreien und um sich zu spucken, was die Polizei auf den Plan rief. Die Beamten des Stadtpolizeikommandos Favoriten wurden von den Passanten verständigt und nahmen den Mann schließlich unter Anwendung von Körperkraft fest.
Vorfall und Folgen
Die Polizei stellte in der Tragetasche Parfums im Wert von mehreren hundert Euro sicher. Der festgenommene Mann wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in eine Justizanstalt gebracht, während die Ermittlungen zur Feststellung des flüchtigen Mittäters andauerten. Es gilt die Unschuldsvermutung für den 26-Jährigen, der mit seinem kriminellen Verhalten Teil eines steigenden Problems in der Kriminalitätsstatistik ist. Laut Daten von Statista gab es in Deutschland im Jahr 2022 etwa 1,78 Millionen polizeilich erfasste Diebstähle, ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr.
Zu den häufigsten Diebstahlsdelikten zählen Ladendiebstähle, die 2022 insgesamt 344.669 Fälle ausmachten. Der Vorfall am Wiener Hauptbahnhof reiht sich somit in eine besorgniserregende Entwicklung ein, bei der Diebstähle in verschiedenen Formen zunehmen.
Kurzüberblick über Kriminalität
- Diebstahl insgesamt: 1,78 Millionen Fälle in Deutschland 2022
- Häufigste Diebstähle:
- Ladendiebstähle: 344.669
- Fahrraddiebstähle: 265.562
- Diebstähle in/aus Kraftfahrzeugen: 235.732
- Raubdelikte 2022: über 38.000 Fälle
Die Festnahme des 26-Jährigen am Hauptbahnhof zeigt, dass trotz der Bemühungen der Polizei, Kriminalität zu bekämpfen, derartige Vorfälle in städtischen Zentren nicht selten sind. Die Polizei wird auch weiterhin versuchen, die Hintergründe und möglichen Netzwerke hinter solchen vermehrten Delikten aufzudecken.