Am 22. Februar 2026 hat Papst Leo XIV. beim Angelus-Gebet auf dem Petersplatz in Rom eindringlich für Frieden im Ukraine-Krieg appelliert. Der Papst erinnerte an den Jahrestag des russischen Übergriffs auf die Ukraine, der am 24. Februar 2022 begann. Der Krieg, der nun in sein fünftes Jahr geht, hat verheerende Folgen für die Bevölkerung, insbesondere für die Kinder. UNICEF berichtet von mehr als 2,5 Millionen betroffenen Kindern, was die dramatische Situation der jüngsten Generation in der Ukraine verdeutlicht.

Papst Leo XIV. betonte, dass jeder Krieg der Menschheitsfamilie Wunden zufügt und unzählige Leben zerstört. „Frieden ist eine dringende Notwendigkeit, die durch verantwortungsvolle Entscheidungen verwirklicht werden muss,“ so der Papst. In seiner Ansprache forderte er ein sofortiges Ende der Bombardierungen sowie einen Waffenstillstand und Dialog für den Frieden, ohne Russland namentlich zu erwähnen. Er lud alle Gläubigen ein, im Gebet für das ukrainische Volk und alle Kriegsopfer zusammenzukommen.

Dringlichkeit des Dialogs

Der Appell für Frieden und ein Ende der Gewalt ist Teil von Papst Leos umfassenderer Friedensbotschaft. Im Gespräch mit den Ehrenamtlichen in der Pfarrei Sacro Cuore, wo er auch Obdachlosen und Jugendlichen warme Mahlzeiten und Decken verteilte, machte der Papst deutlich, dass die humanitäre Krise in der Ukraine ernsthafte Anliegen erfordert. „Die Opfer, zerstörten Leben und Familien müssen im Vordergrund unserer Bemühungen stehen“, erinnerte er.

Das Engagement für Frieden und Sicherheit ist auch auf internationaler Ebene von Bedeutung. Das Auswärtige Amt Deutschlands setzt auf ein integriertes Friedensengagement, das Krisenprävention, Stabilisierung und Friedensförderung vereint. Diese Zustimmung zu effektiven diplomatischen Maßnahmen ist international wichtig, um gewaltsame Konflikte frühzeitig zu verhindern oder zu entschärfen und Rückfälle in Gewalt zu verhindern.

Frieden als gemeinsame Verantwortung

Die Herausforderungen, mit denen Konfliktregionen konfrontiert sind, sind oftmals komplex und bedingen eine internationale und multilaterale Zusammenarbeit. Die Förderung eines stabilen Friedens in von Konflikten betroffenen Ländern ist ein Ziel, das viele Akteure gemeinsam verfolgen müssen. Maßnahmen wie Friedensmediation, die Bekämpfung extremistischer Gewalt und die Verbesserung der Lebensbedingungen gehören zu den Instrumenten, die das Engagement Deutschlands im Bereich Friedenssicherung definieren.

Der Besuch von Papst Leo XIV. in der römischen Pfarrei ist ein Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls mit den Furchtbaren des Krieges. Sein Aufruf zur Einheit und zum Frieden spiegelt den dringenden Bedarf an Dialog und gegenseitiger Verantwortung wider. Die internationale Gemeinschaft ist gefordert, einer menschlichen Katastrophe wie in der Ukraine entgegenzuwirken und aktiv für dauerhaften Frieden einzutreten.

Für detailliertere Informationen über den Aufruf von Papst Leo XIV. lesen Sie bitte EXXPRESS, Vatican News und Auswärtiges Amt.