
Der Gesundheitszustand von Papst Franziskus gab Anlass zur Sorge, nachdem bei ihm am Freitagvormittag eine akute "Krise mit Bronchospasmus" auftrat, die zu Erbrechen und einer plötzlichen Verschlechterung der Atmung führte. Trotz dieser alarmierenden Vorfälle bleibt der 88-Jährige wach und kooperiert mit den behandelnden Ärzten im Krankenhaus Agostino Gemelli, wo er seit mittlerweile zwei Wochen wegen gesundheitlicher Probleme behandelt wird. In Vatikan-Kreisen wird von einer Evaluierung der Auswirkungen der Atemkrise auf seinen Gesundheitszustand innerhalb der nächsten 48 Stunden gesprochen, so berichtete vienna.at.
Auditoren und Gebete abgesagt
Sein langwieriger Aufenthalt im Krankenhaus führt zu Absagen weiterer Termine. So musste eine geplante Audienz zum Heiligen Jahr, die für den kommenden Samstag vorgesehen war, abgesagt werden. Noch unklar ist, ob der Papst am Sonntag das traditionelle Angelus-Gebet verrichten wird, wie es in den vergangenen beiden Wochen der Fall war. Normalerweise spricht er dieses Gebet vom Fenster des Apostolischen Palastes und wendet sich dabei an die Gläubigen auf dem Petersplatz, wie Spiegel.de berichtet.
Mit dem bevorstehenden 12. Jahrestag seiner Wahl zum Papst am 13. März ist die aktuelle Gesundheitslage besonders bedrückend. Diese Woche könnte sein bisher längster Klinikaufenthalt werden, was die Gebete und Wünsche der Glaubensgemeinschaft für seine rasche Genesung verstärkt.
Ort des Geschehens
Details zur Meldung