Die Osttiroler Hockey Liga (OHL) feiert mit ihrer ersten Saison einen signifikanten Erfolg und zieht eine durchweg positive Bilanz. Insgesamt neun von zehn geplanten Spielen der Liga, die durch den Zusammenschluss der Vereine UECR Huben, UEC Lienz und Eichholz Turtles zur Spielgemeinschaft „Osttirol Juniors“ entstanden ist, konnten durchgeführt werden. Nur ein Spiel fiel wetterbedingt aus. Ziel der OHL ist es, Kindern und Jugendlichen der Altersklassen U12 und U14 in Osttirol und Oberkärnten mehr Spielpraxis zu bieten und gleichzeitig den klassischen Verbandsspielbetrieb des Kärntner Eishockeyverbands (KEHV) zu ergänzen, nicht zu konkurrieren, so dolomitenstadt.at.
Die spannende Saison umfasste sowohl klare Siege als auch enge Entscheidungen im Penaltyschießen. An jedem Spieltag fanden sowohl ein U12- als auch ein U14-Spiel statt, wobei die Spiele über die volle Distanz durchgeführt wurden. Ein besonderes Highlight war, dass auch Spieler der U10 erstmals die Möglichkeit hatten, auf dem Großfeld mitzuspielen. Diese Plattform ermöglichte es einigen Talenten, den Sprung in den festen KEHV-Kader zu schaffen, indem sie zusätzliche Spielpraxis sammelten.
Gemeinsames Engagement für den Nachwuchs
Die Osttiroler Eishockeyvereine investieren nicht nur in den Ligabetrieb, sondern profitieren auch von einer intensiven Nachwuchsarbeit, die am 6. Dezember 2025 offiziell ins Leben gerufen wurde. In einem gemeinsamen Projekt der Eishockeyclubs aus Lienz und Huben haben die Osttirol Juniors (U12, U14, U16) eine neue Meisterschaftssaison gestartet und holen somit junge Talente in den regulären Spielbetrieb des Kärntner Eishockeyverbands (KEHV) hinein. Erfreulich ist, dass alle Kinder, unabhängig von einer Vereinszugehörigkeit, an der OHL teilnehmen dürfen, erläutert osttirolerbote.at.
Diese dynamische Zusammenarbeit zwischen den Vereinen hat bereits zu erfreulichen Ergebnissen geführt. Die Verantwortlichen der Partnervereine zeigen sich begeistert über die sportliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Die Fortführung der OHL für das kommende Jahr ist bereits in Planung, wobei punktuelle Anpassungen vorgesehen sind, um den Spielbetrieb noch attraktiver zu gestalten. Die OHL bleibt somit offen für weitere Vereine und Spieler, die parallel zum regulären Meisterschaftsbetrieb einsteigen möchten.
Die Bedeutung der Nachwuchsförderung
Die Osttiroler Hockey Liga ist ein Beispiel dafür, wie wichtig die Unterstützung des Nachwuchses für den Erfolg des Sportes ist. Dies spiegelt sich wider in den globalen Trends des Eishockeys, wo die effektive Nachwuchsförderung entscheidend für den langfristigen Erfolg der Sportart ist. In Deutschland beispielsweise ist die Nachwuchsarbeit seit den 1970er Jahren kontinuierlich gewachsen, wobei mittlerweile viele Strukturen und Programme existieren, die darauf abzielen, junge Spieler zu fördern, so eishockey-magazin.de.
Die OHL demonstriert eindrucksvoll, wie durch lokale Initiativen und die Zusammenarbeit verschiedener Vereine, sowohl sportliche als auch soziale Aspekte des Eishockeys gefördert werden können. Dies wird besonders durch die Unterstützung von Eltern und Gemeinden verstärkt, die eine wichtige Rolle in der Entwicklung junger Talente spielen. Durch solche Maßnahmen kann das Interesse an Eishockey nachhaltig gesteigert werden, was sowohl der Region als auch dem gesamten Sport zugutekommt.