Am 15. März 2026 wird im Dolby Theatre in Los Angeles die 98. Verleihung der Oscars stattfinden. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat bereits die Nominierungen für die begehrtesten Filmpreise bekanntgegeben. Dies geschieht traditionell etwa zwei Monate vor dem Event, wobei die Academy in diesem Jahr 24 Kategorien berücksichtigt hat. In der Königskategorie „Bester Film“ sind nun zwei große Favoriten auf dem Vormarsch: „Blood & Sinners“ und „One Battle After Another“.
„Blood & Sinners“ hat mit 16 Nominierungen die meisten Chancen und stellt somit einen neuen Nominierungsrekord auf. Im Gegensatz dazu ist „One Battle After Another“ in 13 von 18 Kategorien nominiert und gilt als starker Herausforderer. Dennoch kann die Erfahrung von Regisseur Paul Thomas Anderson, der für „One Battle After Another“ nominiert wurde und bisher noch keinen Oscar gewonnen hat, eine entscheidende Rolle spielen. Seine Konkurrenz kommt dabei vor allem aus den Reihen der Gegner, wie Ryan Coogler, der für „Blood & Sinners“ nominiert ist und damit die Möglichkeit hat, als erster schwarzer Regisseur einen Oscar zu gewinnen.
Die Nominierten im Überblick
Die Debatte um die besten Filme wird durch folgende Nominierungen angeheizt:
- Blood & Sinners
- One Battle After Another
- Marty Supreme
- Hamnet
- Sentimental Value
Zusätzlich werden die Nominierungen in den Darstellerkategorien angeführt von Stars wie Timothée Chalamet und Leonardo DiCaprio, die beide Aussicht auf den Oscar für den besten Hauptdarsteller haben. Auch Michael B. Jordan erhält für seine Leistung in „Blood & Sinners“ eine Nominierung. Die Liste der Nominierten für die Hauptdarstellerin umfasst unter anderem Jessie Buckley und Rose Byrne, während in der Regiekategorie Paul Thomas Anderson und Ryan Coogler mit von der Partie sind.
Die Oscars und ihre Bedeutung
Die Oscars, offiziell als Academy Awards bekannt, sind einer der renommiertesten Filmpreise der Welt und wurden erstmals 1929 verliehen. Die Bekanntgabe der Nominierungen zieht traditionell großes Interesse auf sich, wobei die Veranstaltung von circa 800 Millionen Zuschauern weltweit verfolgt wird. In den letzten Jahren gab es zunehmende Diskussionen über Diversität und Inklusion in den Nominierungen, was die Academy dazu veranlasste, Maßnahmen zu ergreifen, um eine größere Vielfalt unter den Nominierten zu fördern.
Die diesjährige Verleihung ist besonders bemerkenswert, da die Oscars in Programmpunkten wie dem besten internationalen Film und dem besten Originaldrehbuch eine interessante Dynamik aufweisen. Zudem wird die Talentförderung im Bereich der technischen Kategorien immer sichtbarer, was die Relevanz der Gewinnkandidaten noch weiter steigert.
Abschließend zeigt die diesjährige Nominierungsliste, dass die Spannung rund um die Oscars unbegrenzt ist. Insbesondere die Frage, ob „One Battle After Another“ oder „Blood & Sinners“ den großen Preis tatsächlich mit nach Hause nehmen wird, bleibt weiter offen. Die Entscheidung wird erst am 15. März 2026 im Dolby Theatre fallen. Die Übertragung der Oscar-Gala erfolgt live im ORF, begleitet von umfassenden Vorberichten und Analysen.