In der Diskussion um die Olympischen Winterspiele in Österreich thematisiert Peter Moizi in seiner „Stopplicht“-Kolumne mögliche Herausforderungen und Chancen. Die Ski-WM, die im Februar 2025 in Saalbach stattfand, hat große Erwartungen erfüllt und zeigt auf, wie wichtig ökologische Verantwortung und Nachhaltigkeit sind. Alle Wettkämpfe fanden auf einem Berg statt, wodurch kurze Wege und die Einhaltung ökologischer Standards zur zentralen Thematik wurden, wie krone.at berichtet.

Bei der FIS Alpine Ski Weltmeisterschaft vom 04. bis 16. Februar 2025 lag der Fokus nicht nur auf den sportlichen Leistungen, sondern auch auf der nachhaltigen Ausrichtung der Veranstaltung. Dies manifestierte sich durch ein Veranstaltungsmanagement, das an der „Green Event“-Norm orientiert ist und umfassende ökologische Maßnahmen umsetzt, wie nachhaltiger-sport.at betont. Die Veranstalter streben langfristige Projekte an, die der Region zugutekommen und die Ressourcennutzung effizient gestalten.

Nachhaltige Strategien in Saalbach

Zur umweltfreundlichen Durchführung der Ski-WM gehören zahlreiche Maßnahmen. Abfallvermeidung wird durch den Einsatz von Mehrwegbechern und -geschirr gefördert, und die Energieversorgung setzt verstärkt auf erneuerbare Quellen. Photovoltaikanlagen auf Seilbahngebäuden sowie der Einsatz von Wärme- und Erdwärmepumpen zur Beheizung von Liftstationen sind nur einige der zahlreichen nachhaltigen Initiativen.

Darüber hinaus wird der Wasserverbrauch durch die technische Beschneiung ausschließlich mit Quell-, Regen- und Schmelzwasser ohne Chemikalien erheblich reduziert. Die Nachhaltigkeitsstrategie sieht auch die Förderung des öffentlichen Verkehrs und die Stärkung lokaler Lieferketten vor, um die regionale Wirtschaft langfristig zu unterstützen.

Olympische Winterspiele 2026: Eine größere Herausforderung

Im Vergleich zu den Olympischen Winterspielen 2026, die vom 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina d’Ampezzo stattfinden, stellt die Ski-WM eine kleinere Herausforderung dar. Mit 116 Entscheidungen in acht Sportarten und 92 teilnehmenden Ländern, wie green-travel-blog.com aufzeigt, wird die Gewährleistung von Nachhaltigkeit bei einem Ereignis dieser Größenordnung deutlich komplexer. Dabei fordert das UNESCO-Weltnaturerbe der Dolomiten besondere Rücksichtnahme auf die Umwelt.

Die Organisatoren der Olympischen Winterspiele setzen auf die Nutzung bestehender Sportstätten und temporärer Gebäude, um die ökologischen Fußabdrücke zu minimieren. Das Ziel besteht darin, 100 % des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken. Dennoch gibt es Bedenken, dass solche Mega-Events nicht vollständig nachhaltig sein können, was die öffentliche Meinung belastet.

Insgesamt ist Österreich gut vorbereitet für große Winterevents. Die vorhandene Infrastruktur, Berge, sowie die ausgeprägte Hotellerie und Gastronomie bieten beste Voraussetzungen für die Ausrichtung von Wettkämpfen. Wie sich die Austragung der Olympischen Winterspiele 2026 und künftige Winterveranstaltungen nachhaltig gestalten lassen, bleibt abzuwarten.