Am 16. Februar 2026 haben die österreichischen Ski-Herren bei den Olympischen Winterspielen eine Medaille in der Teamkombi gewonnen. Erfolgreich waren Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, die sich den zweiten Platz sicherten. Trotz dieses Erfolgs blieb der ÖSV in den anderen Disziplinen ohne Edelmetall; nach drei eröffnenden Rennen gab es bisher keine weiteren Medaillen. ÖSV-Cheftrainer Marko Pfeifer steht am Ende der Saison vor einer ungewissen Zukunft, da sein Vertrag ausläuft. Er äußerte, dass die Vorgesetzten nach Olympia und der aktuellen Saison eine Einschätzung abgeben werden. Währenddessen haben Schweizer Medien die Leistungen des österreichischen Teams kritisiert und den ÖSV als „große Enttäuschung“ bezeichnet, wie im Bericht von [oe24] nachzulesen ist.
Schweizer Olympiasieger Beat Feuz hat seine Besorgnis über die Situation im österreichischen Skisport kundgetan. Er unterstrich die Notwendigkeit, Österreich als Skination zu bewahren und forderte strukturelle Verbesserungen sowie eine stärkere Nachwuchsförderung im ÖSV. Zudem fiel in den Berichten auf, dass Pfeifer beim Weltcup in Crans-Montana nicht anwesend war, was von Beobachtern als schlechtes Zeichen für die Athleten gewertet wurde.
Leistungen der Athleten und kommende Wettbewerbe
Im Risentorlauf konnte Stefan Brennsteiner als bester Österreicher den achten Platz erreichen, während die restlichen ÖSV-Männer in den Disziplinen Abfahrt, Super-G und Riesentorlauf leer ausgingen. Die einzigen positiven Nachrichten kommen von Marco Schwarz, der zwei Saisonsiege im Weltcup erringen konnte. Hierzu zählen ein Sieg im Riesentorlauf in Alta Badia und im Super-G in Livigno. Kriechmayr überzeugte mit einem Sieg im Super-G von Beaver Creek, während Feller im Kitzbühel-Slalom triumphierte. Am Montag folgt der Abschluss der alpinen Ski-Bewerbe der Männer mit einem Slalom, der möglicherweise noch weitere Medaillen bringen könnte, wie [krone.at] berichtet.
Für den alpinen Skisport hat die olympische Geschichte einiges zu bieten. Bis heute wurden insgesamt 81 Goldmedaillen in den Männern und 82 in den Frauen seit den IV. Winterspielen 1936 vergeben. Wettbewerbe wie der Team-Wettbewerb sind seit 2018 Teil des Programms. Das Interesse an Strukturen und Nachwuchsförderung ist entscheidend, um die heimischen Talente zu fördern, was auch die Historie der Nationenwertungen zeigt, in der häufig die Medaillengewinner unter den besten Sportlern aufgelistet sind, wie in der [Wikipedia-Liste der Olympiasieger im alpinen Skisport] festgehalten ist.