Die 45. Alpinen Ski-Juniorenweltmeisterschaften in Narvik, Norwegen, endeten am 15. März 2026 mit einem spannenden Slalomrennen. Leider gelang es den österreichischen Athleten nicht, eine Medaille zu gewinnen. Wie laola1 berichtet, war der beste Österreicher Asaja Sturm, der mit einem Platz 7 (+0,76) das beste Ergebnis für sein Team erzielte.

Der Sieg ging an den Schweizer Giuliano Fux, der nach einem schwächeren ersten Lauf auf dem 8. Platz lag, sich jedoch im zweiten Durchgang erheblich steigerte. Er errang die Goldmedaille mit einem Vorsprung von 33 Hundertsteln vor dem Briten Freddy Carrick-Smith, der Silber (+0,33) holte. Die Bronzemedaille sicherte sich Maximilien Hoder aus den USA (+0,45).

Österreichische Ergebnisse im Slalom

Die weiteren Platzierungen der österreichischen Ski-Junioren waren ebenfalls wenig erfreulich. Moritz Zurdell beendete das Rennen auf Platz 9 (+1,16), während Florian Neumayer, der nach dem ersten Lauf noch auf Rang 7 lag, im zweiten Durchgang auf Platz 20 (+2,47) zurückfiel. Christopher Lisch schloss als 25. (+3,11) ab. Ein bitteres Ende für das Team: Luca Carrick-Smith, der zur Halbzeit führend war, schied nach der ersten Zwischenzeit im zweiten Lauf aus.

Medaljen und Leistungen im Überblick

Platz Sportler Land Zeit
1. Giuliano Fux Schweiz
2. Freddy Carrick-Smith Großbritannien +0,33
3. Maximilien Hoder USA +0,45
7. Asaja Sturm Österreich +0,76
9. Moritz Zurdell Österreich +1,16
20. Florian Neumayer Österreich +2,47
25. Christopher Lisch Österreich +3,11

Die Alpinen Ski-Juniorenweltmeisterschaften in Narvik fanden vom 5. bis 15. März 2026 statt und waren für Sportler der Jahrgänge 2005 bis 2009 geöffnet. Diese Wettbewerbe hatten sich ursprünglich für 2020 angekündigt, wurden jedoch aufgrund der COVID-19-Pandemie abgebrochen. Narvik wird auch die Alpinen Skiweltmeisterschaften 2029 ausrichten, wie Wikipedia hervorhebt.

Neben dem Slalom hatte Giuliano Fux bereits eine Bronzemedaille im Team-Event gewonnen und zählt somit zu den erfolgreichsten Athleten dieser Meisterschaft. Die Junioren-WM endete mit gemischten Gefühlen für das österreichische Team, während die Schweiz sich über insgesamt drei Medaillen freuen konnte.