Am 17. Februar 2026 stehen die Damen im alpinen Skisport vor einem spannenden Slalom-Showdown in Cortina d’Ampezzo. Der Slalom wird heute, um 10:00 Uhr und 13:30 Uhr (live auf ORF 1 und Sport24-Liveticker), ausgetragen. Österreichs Slalom-Damen blicken optimistisch auf eine Fortsetzung ihrer erfolgreichen Olympiaserie, die seit 2006 jede Medaille in dieser Disziplin umfasst, wie oe24.at berichtet.

Das österreichische Team besteht aus Katharina Truppe, Katharina Huber, Katharina Gallhuber und Lisa Hörhager. Die Strecke Tofana, bekannt für ihren flachen und kurzen Hang, stellt hohe Anforderungen an die Athletinnen, da Fehler hier nur schwer auszubessern sind. Katharina Truppe, die mit sechs Top-Sechs-Plätzen und einem Podestplatz in Flachau überzeugt hat, erhält zusätzliche mentale Unterstützung von ihrer Trainerin, besonders nach ihrem enttäuschenden Aus in der Team-Kombination.

Teilnehmerinnen und ihre Bilanz

Katharina Huber, die sich durch ihren Gewinn der Kombinations-Goldmedaille motiviert fühlt, hat sich in Hinterreith zurückgezogen, um intensiver zu trainieren. Ihre Schwester Katharina Gallhuber bringt ihre Erfahrung mit einer Bronzemedaille im Slalom von 2018 ins Spiel, auch wenn sie seit über zwei Jahren keinen Top-Ten-Platz mehr erreicht hat. Sie sieht sich dennoch als mögliche Überraschungskandidatin. Lisa Hörhager wird ebenfalls alles geben, um das starke Team zu unterstützen.

Besonders im Fokus steht jedoch Mikaela Shiffrin, die ihren letzten Auftritt in Cortina hat. Nach einem enttäuschenden vierten Platz im Team-Kombinations-Event, bei dem sie nur 15. im Einzelbewerb wurde, kämpft sie mit ihrer mentalen Einstellung. Shiffrin, die weltweit als eine der Besten in ihrem Sport gilt, hat bereits neun Weltcup-Saison-Titel gewonnen und mächtige sieben Siege in ihrem Lieblingsbewerb verbucht. Sie plant, ihre Wettkämpfe während dieser Olympischen Spiele zu limitieren, um ihre Leistung zu optimieren, nachdem sie in den früheren Disziplinen nicht überzeugen konnte, wie apnews.com dokumentiert.

Der Olympia-Kontext

Die Olympischen Winterspiele sind eine Zeit des Drucks und des Ruhms. Österreich hat in der Vergangenheit im alpinen Skisport große Erfolge gefeiert. Seit 1936 werden Medaillen in verschiedenen alpinen Disziplinen vergeben, wobei insgesamt 82 Goldmedaillen an Frauen und 81 an Männer verteilt wurden, sowohl bei den Einzelbewerben als auch in Mannschaftswettbewerben, wie in der Wikipedia beschrieben.

Mit einer erfolgreichen Geschichte im Slalom könnte diese Olympiade eine weitere Etappe der Dominanz Österreichs im alpinen Skisport sein. Während die Athletinnen sich auf die herausfordernde Strecke vorbereiten, bleibt abzuwarten, wer die Nerven behält und auf dem Podest stehen wird. Der Druck lastet insbesondere auf Mikaela Shiffrin, die sich nach einem schwierigen Turnierverlauf steigern möchte, um ihr eigenes olympisches Kapitel erfolgreich zu schließen.