Am 7. Jänner 2026 wurde der Nachtslalom in Madonna di Campiglio abgeschlossen. In einem spannenden Wettkampf mussten insgesamt neun Teilnehmer im zweiten Durchgang aus dem Rennen scheiden. Albert Popov (BUL) feierte seinen ersten Weltcup-Sieg und damit auch sein zweites Podest. Im Unterschied dazu reichte es für den Österreicher Hallberg, der den dritten Platz belegte, nicht für eine Top-Ten-Platzierung. Vor ihm standen der Schweizer Tanguy Nef (+0,16 Sek.) und der Franzose Clement Noel (0,23 Sek.) auf dem Podest.
Österreichs Team präsentierte gemischte Ergebnisse, wobei Johannes Strolz als dritter Österreicher für das Finale qualifiziert wurde und den elften Platz erzielte. Fabio Gstrein, Dominik Raschner und Adrian Pertl erzielten die Plätze zehn, dreizehn und sechzehn. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Linus Straßer (GER), der trotz zweier Fehler den sechsten Platz erreichte. Auch Daniel Yule (SUI) zeigte eine starke Leistung und verbesserte sich um elf Plätze auf den siebten Rang. Die Veranstaltung fand auf der Piste „Canalone Miramonti“ statt, wo die Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt lagen.
Die Herausforderungen der Athleten
Besonders herausfordernd war die Piste für den Österreicher Marco Schwarz, der nach zwei Siegen vor Weihnachten im Riesenslalom und Super-G mit großen Erwartungen in das Rennen ging. Er fand jedoch nicht den gewohnten Rhythmus und äußerte, dass sein Skifahren nicht sauber war. Nach seiner enttäuschenden Performance im Slalom musste er sich selbst kritisieren und wird seine Formverbesserung auf das nächste Wochenende verschieben, wenn der nächste Wettbewerb in der Schweiz – Riesentorlauf und Slalom – ansteht.
Insgesamt haben 39 von 56 gestartet Fahrer das Ziel erreicht, während 23 im ersten Durchgang ausschieden. Es war ein hart umkämpfter Wettkampf, der lange offen war, da die Piste gut hielt und den Wettkämpfern eine faire Möglichkeit bot, sich zu beweisen. Auch Henrik Kristoffersen (NOR), der im ersten Durchgang führte, konnte im zweiten Teil des Rennens nicht an seine Leistung anknüpfen und fiel zurück.
Der Blick auf die Skiregionen
Skifahren bleibt ein äußerst beliebter Wintersport in Deutschland und Europa, wo Deutschland mit 14,6 Millionen Skifahrern den ersten Platz einnimmt. Laut einer Statistik sind 36% der Bevölkerung in Deutschland, Liechtenstein und Österreich aktiv am Skisport beteiligt. Die Nachfrage nach Ski- und Snowboardausrüstung wird voraussichtlich weiterhin wachsen; alpines Skifahren dominiert mit 83% der Marktnachfrage.
Im Hinblick auf die Zukunft des Skisports wird erwartet, dass die Zahl der Skitourengeher in Deutschland, die in den letzten zwei Jahrzehnten auf über 600.000 angestiegen ist, weiter zunehmen wird. Im Dezember 2022 und Jänner 2023 zogen die deutschen Alpen fast 878.000 Gäste an, was die Fortdauer der Beliebtheit des Wintersports bestätigt.
Die nächsten Slalom-Wettbewerbe der Saison finden am Samstag um 10:30 Uhr in Adelboden statt, und die Athleten werden darauf hoffen, ihre Leistungen zu verbessern und die Herausforderungen der anspruchsvollen Pisten zu meistern.