Am 21. Februar 2026 traten die österreichischen Skibergsteiger Hiemer und Verbnjak im Mixed-Bewerb der Olympischen Winterspiele an. Auf der Stelvio-Piste in Bormio kämpften sie gegen starke internationale Konkurrenz und belegten den sechsten Platz. Das Athletenduo konnte zunächst mithalten, doch bei der Übergabe hatte Hiemer bereits 21,1 Sekunden Rückstand. Diese Differenz wuchs während des Rennens, bis das österreichische Team am Ende 1:07,68 Minuten hinter dem führenden französischen Team lag, das das Rennen souverän kontrollierte. Insgesamt nahmen zwölf Nationen an diesem Wettkampf teil, der anspruchsvolle Aufstiege sowie Abfahrten beinhaltete, die an den Riesentorlauf erinnerten und durch eine Tragepassage über Treppen ergänzt wurden. Hiemer berichtete von mehreren Stürzen im Sprint, kam jedoch insgesamt besser durch als in vergangenen Wettkämpfen.Kleine Zeitung berichtet über die besondere Herausforderung, der sich die Athleten in diesem neuen olympischen Sport stellen mussten.
Im Einzelbewerb waren Hiemer und Verbnjak im Vorlauf ausgeschieden. Diese Woche gab es zudem einen Rückstand gegenüber den USA von 42,99 Sekunden und gegenüber Italien von 1:00,20 Minuten. Der sportliche Wettbewerb wird durch die Mischung aus Schnelligkeit und Ausdauer charakterisiert. Die französische Athletin Harrop hatte bereits im Einzelwettkampf Silber gewonnen, während ihr Teamkollege Anselmet die Bronzemedaille sicherte. In einem spannenden Rennen konnte auch Spanien, unterstützt von Oriol Cardona Coll, Bronze gewinnen, nachdem Ana Alonso Rodriguez eine Zeitstrafe erhielt.
Skibergsteigen: Eine neue olympische Disziplin
Skibergsteigen feiert 2026 sein olympisches Debüt und kombiniert intensive Aufstiege auf Skiern mit Fellen und schnellen Abfahrten. Diese Sportart hat ihren Ursprung im Skitourengehen und gewinnt zunehmend an Popularität. Athleten benutzen spezielle Felle an ihren Skiern, um beim Aufstieg nicht zurückzurutschen. Wettkämpfe bestehen aus K.o.-Runden in zwei Disziplinen: Sprint und Mixed-Staffel. Der Sprint erfordert einen Anstieg von 70 Höhenmetern und beinhaltet ebenfalls eine Tragepassage, die den Athleten besondere Anforderungen abverlangt. Sportler wie Tatjana Paller, die beste deutsche Skibergsteigerin, freuen sich bereits auf die Premiere und setzen große Hoffnungen in ihre Leistungen.ZDF zeigt die Vorfreude auf diese neue olympische Disziplin, die mit ihrer Dynamik und Vielfalt für Aufsehen sorgt.
In Deutschland gibt es Widerstand gegen die Vermarktung des Sports durch das IOC, während der Deutsche Alpenverein schätzt, dass mittlerweile etwa 600.000 Skitourengeher in Deutschland aktiv sind. Der Wettkampf auf der Stelvio-Piste wird am Donnerstag um 9:50 Uhr beginnen, gefolgt von den Finals um 13:55 Uhr. Die Mixed-Staffel startet am Samstag um 13:30 Uhr, und die Zuschauer dürfen sich auf spannende Wettkämpfe freuen, bei denen Athleten aus verschiedenen Ländern um Medaillen kämpfen.Spiegel gibt dabei interessante Einblicke in die Funktionsweise und die Herausforderungen dieser neuen Disziplin.