Am 12. Februar 2026 hat Österreichs Team im Rennen um die Medaillen im Rennrodeln bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d’Ampezzo eine Silbermedaille in der Team-Staffel gewonnen. Dieses Erfolgserlebnis fand im Rahmen der Wettbewerbe statt, die vom 7. bis 12. Februar ausgetragen wurden. Dabei trat Österreich als führende Nation im Staffel-Weltcup an und konnte seine Leistung bestätigen, indem es keinen groben Fehler machte, was die Trainer und Athleten sichtlich erleichterte.
Österreichs Fahrer konnten sich bei der Zieldurchfahrt der letzten Runde, in der die Athleten Egle/Kipp die Strecke absolvierten, deutlich von den viertplatzierten Letten absetzen. Der Vorsprung betrug mehr als fünf Zehntelsekunden, während die Italiener über drei Zehntelsekunden hinter Österreich lagen. Damit sicherte sich das österreichische Team die zweite Silbermedaille in Folge, nachdem es 2022 Bronze errungen hatte.
Starke Konkurrenz aus Deutschland
Die Goldmedaille ging an das deutsche Team, das durch Julia Taubitz, Tobias Wendl/Tobias Arlt, Max Langenhan und Dajana Eitberger/Magdalena Matschina vertreten war. Dies markierte den vierten Olympiasieg für Deutschland in dieser Disziplin. Taubitz und Langenhan hatten zuvor bereits in den Einzelrennen im neuen Eiskanal „Eugenio Monti“ überzeugt und jeweils Gold gewonnen. Besonders hervorzuheben sind die Erfolge von Wendl und Arlt, die nun auf eine beeindruckende Bilanz von sieben Goldmedaillen und einer Bronzemedaille bei Olympischen Spielen zurückblicken können.
Österreichs Rodel-Verbandspräsident Markus Prock äußerte sich erfreut über die vier gewonnenen Medaillen und sagte, dass es eine große Herausforderung gewesen sei, bei fünf Bewerben Medaillen zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund ist es bemerkenswert, dass Österreich im Rodeln 1992 in Albertville bereits vier Medaillen gesammelt hatte, allerdings nur bei drei Wettbewerben.
Wettbewerbsergebnisse überblicken
In den Einzelwettbewerben konnten einige Athleten beachtliche Ergebnisse erzielen. Bei den Herren belegte Jonas Müller mit einer Zeit von 3:31,787 den zweiten Platz hinter Max Langenhan aus Deutschland. Die vollständige Ergebnisliste der Männer zeigt, dass auch mehrere andere Österreichische Teilnehmer im vorderen Feld platziert waren:
| Platz | Teilnehmer | Zeit |
|---|---|---|
| 1. | Max Langenhan (Deutschland) | 3:31,191 |
| 2. | Jonas Müller (Österreich) | 3:31,787 |
| 3. | Dominik Fischnaller (Italien) | 3:32,125 |
| 5. | Nico Gleirscher (Österreich) | 3:32,973 |
| 7. | Lisa Schulte (Österreich) | 3:32,062 |
In den Doppelsitzer-Rennen haben die österreichischen Athleten ebenfalls beeindruckende Platzierungen erreicht. Thomas Steu und Wolfgang Kindl belegten den zweiten Platz, während Egle/Kipp in der weiblichen Doppelsitzer-Kategorie die Bronzemedaille gewannen. Dies zeigt das breite Spektrum an Leistungen, die das österreichische Team im Verlauf dieser Olympischen Spiele erbracht hat.
Diese Olympischen Winterspiele stehen nicht nur für hervorragende Leistungen, sondern auch für die Entwicklung und die Erweiterung des Wettkampfprogramms. Im Vergleich zu den Spielen in Peking 2022 wurde der Doppelsitzer der Frauen hinzugefügt, was das Niveau des Wettbewerbs weiter erhöht hat. Das Rodeln bleibt eine der spektakulärsten Disziplinen der Olympischen Spiele, und Österreich zeigt einmal mehr, dass es in diesem Bereich eine bedeutende Rolle spielt.
Weitere Informationen zu den Wettbewerben und Ergebnissen sind auf den Seiten Kleine Zeitung, Tirol ORF und Wikipedia zu finden.