Am 22. Februar 2026 blicken die Augen der Wintersportwelt auf Mailand und Cortina, wo die Olympischen Winterspiele in vollem Gange sind. Das österreichische Team hat bereits beeindruckende Erfolge erzielt. Benjamin Karl aus Österreich wird mit 40 Jahren und 115 Tagen zum ältesten Einzel-Olympiasieger im Wintersport gekrönt. Mit diesem Sieg sichert er sich nicht nur seine zweite Olympiamedaille, sondern auch einen bemerkenswerten Platz in der Geschichtsbücher als erster österreichischer Wintersportler, der vier Einzelmedaillen bei vier aufeinanderfolgenden Olympischen Spielen gewinnen konnte. Sein Jubel, während er mit nacktem Oberkörper die Goldmedaille feiert, sorgt weltweit für Aufsehen.

Zusätzlich wurde auch Alessandro Hämmerle, ein Snowboard Crosser aus Vorarlberg, mit einer Goldmedaille ausgezeichnet und feiert somit ebenfalls seinen zweiten Olympiasieg. Hämmerles Weg zum Erfolg war jedoch nicht einfach; er litt zuvor unter Rückenproblemen, die er dank einer Diagnosehilfe von KI und ChatGPT erfolgreich in den Griff bekam. Trotz einer Erkältung nahm er den Wettkampf auf und zeigte, dass es ihm durch nichts die Laune verderben lässt.

Alpine Erfolge und Rodelmedaillen

Das österreichische Alpinski-Team konnte ebenfalls glänzen. Vincent Kriechmayr und Manuel Feller gewannen eine Silbermedaille in Bormio. Ariane Rädler und Katharina Huber sicherten sich hingegen das Gold in der neuen Alpine Teamkombi. Besonders erwähnenswert ist, dass die Rodelathleten des österreichischen Verbands in fünf Wettbewerben vier Medaillen (dreimal Silber und einmal Bronze) gewinnen konnten. Damit platziert sich Österreich als drittstärkste Kraft im Eiskanal, hinter Deutschland und Italien.

Fabio Gstrein steuerte die einzige Einzelmedaille der alpinen Ski-Männer mit einem Silber ein. Zudem beendet die erfahrene Athletin Cornelia Hütter mit ihrem Sieg im Super-G Bronze ihre Karriere bei den Olympischen Spielen.

Weitere Medaillengewinner

Im Skisport trumpfte auch Johannes Lamparter auf: Er gewann zweimal Silber und einmal Bronze im Teamsprint gemeinsam mit Stefan Rettenegger. Die Sprintdisziplinen verliefen ebenfalls erfreulich für Österreich; Janine Flock sicherte sich das erste Olympia-Gold für Österreich im Skeleton, während Sabine Payer im Parallel-Riesentorlauf für hervorragende Leistungen sorgte und ihre Olympia-Premiere erfolgreich abschloss. Matej Svancer verhalf dem Team schließlich mit einer Bronzemedaille im Big Air der Freeskier zum Schlusssieg.

Die vielfachen Erfolge der österreichischen Athleten stärken nicht nur den Ruf des Landes im Wintersport, sondern bestätigen auch die kontinuierliche Dominanz bei Olympischen Winterspielen. Laut dem Österreichischen Olympischen Comité hatte Österreich von 1924 bis 2022 zahlreiche Medaillengewinner und ist damit auf dem besten Weg, diese beeindruckende Bilanz in Mailand-Cortina weiter auszubauen. Für weitere Einsichten zur Medaillenausbeute kann die Statista-Studie konsultiert werden.