Die Vorfreude auf die Olympischen Winterspiele 2026, die in Mailand und Cortina d’Ampezzo stattfinden, ist groß. Rainer „Schöni“ Schönfelder prognostiziert für Österreich beeindruckende 18 Medaillen, davon fünf in Gold. Diese optimistische Einschätzung findet Unterstützung bei Horst Nussbaumer, dem Präsidenten des Österreichischen Olympischen Committees (ÖOC). Die Medaillenhoffnungen des Landes konzentrieren sich auf verschiedene Disziplinen, insbesondere auf die Ski Alpin, wo Österreich in dieser Saison in jeder Disziplin Podest-Platzierungen erzielen konnte.
Besonderes Augenmerk liegt auf den bevorstehenden Bewerben, in denen die Athleten ihr Können unter Beweis stellen müssen. Für die Ski Alpin-Disziplin rechnet Schönfelder mit insgesamt sechs Medaillen, wobei der Abfahrer Vinc Kriechmayr als Favorit gilt. Im Super-G werden ebenfalls gute Chancen erwartet, insbesondere im Wettkampf gegen Marco Odermatt. Bei den Damen wird Julia Scheib im Riesenslalom als Medaillentitelanwärterin genannt.
Vorausschau auf die einzelnen Disziplinen
Im Bereich des Skispringens werden drei Medaillen für Österreich erwartet. Dabei gilt ein Einzelgold für den erfahrenen Sportler Peter Prevc als wahrscheinlich. Auch in den neuen Bewerben, dem Zweier-Teambewerb und dem Mixed, werden Medaillenchancen gesehen. In der Nordischen Kombination könnten drei Medaillen erzielt werden, mit Johannes Lamparter, der in beiden Einzelbewerben als Gold-Kandidat gilt, sowie den Rettenegger-Brüdern, die ebenfalls gute Aussichten haben.
Für die Disziplinen Bob, Rodeln und Skeleton rechnet man mit weiteren drei Medaillen. Cheftrainer Hackl-Schorsch hat großes Vertrauen in das Team, während Janine Flock im Skeleton als potenzielle Medaillengewinnerin auftritt. Auch im Snowboardsektor werden drei Medaillen prognostiziert, wobei Anna Gasser eine Favoritin im Big Air ist. Zudem haben Alpin-Boarder im Parallel-Riesenslalom und Alessandro Hämmerle im Cross realistische Medaillenchancen.
Zusätzliche Medaillenhoffnungen
Die Gesamtprognose beläuft sich auf 18 Medaillen für Österreich, mit zusätzlichen Chancen durch Athleten wie Johanna Hiemer im Skibergsteigen und Lisa Haus im Biathlon. Teresa Stadlober wird ebenfalls als starke Medaillen-Kandidatin in der 10-km-Verfolgung und im 50-km-Massenstart gesehen. Dabei schätzt eine KI die Ausbeute für Österreich optimistisch auf 15 bis 20 Medaillen, möglicherweise sogar bis zu 22 Medaillen.
Die Spiele in Italien beginnen nicht nur für die Stars des Sports, sondern auch für viele aufstrebende Talente, mit vielen Möglichkeiten, Medaillen zu gewinnen. Athleten wie Matthias Mayer und Katharina Liensberger stehen bereit, um ihre Erfahrungen auszuspielen, während junge Talente wie Franziska Gritsch und Ramona Siebenhofer für Überraschungen sorgen könnten. Im Eiskanal hat Österreich traditionell starke Vertreter im Rodel- und Skeleton-Team. Tobias Müller wird als Favorit in der Herren-Konkurrenz gehandelt.
Die Wettbewerbe beginnen am 7. Februar, mit zahlreichen Disziplinen bis zum 21. Februar. Der Qualifikationszeitraum läuft bis zum 18. Jänner 2026, was bedeutende Vorbereitungen für die Athleten voraussetzt. Die Vorfreude auf ein sportliches Highlight ist auf einem hohen Niveau, und Österreichs Athleten sind entschlossen, die Medaillenausbeute zu maximieren.
oe24 berichtet, dass die Winterspiele ein bedeutendes Event im Sportkalender für Österreich sind. Weitere Detailanalysen und Entwicklungen folgen in den kommenden Tagen.