Am 18. Februar 2026 fand bei den Olympischen Winterspielen in Milano Cortina die 4×6 km Staffel der Frauen im Biathlon statt. Das österreichische Team, bestehend aus Tamara Steiner, Anna Gandler, Anna Andexer und Lisa Hauser, musste sich mit dem 15. Platz unter 20 teilnehmenden Nationen begnügen. Diese Platzierung resultierte aus einem enttäuschenden Wettkampf, der von insgesamt 15 Nachladern und zwei Strafrunden geprägt war. Der Rückstand der Österreicherinnen auf die Sieger aus Frankreich betrug satte 4:56,6 Minuten.
In diesem spannenden Wettbewerb erlebten die Athletinnen, die jeweils eine Strecke von 6 Kilometern zurücklegen mussten, die Herausforderungen des Biathlons in voller Intensität. Jeder Läufer absolvierte sowohl Schießen im Liegen als auch im Stehen und hatte die Möglichkeit, drei Ersatzpatronen nachzuladen. Bei einem Fehlschuss mussten zudem 150 Meter auf einer Strafrunde absolviert werden, was etwa 20 bis 25 Sekunden kostete. Daher ist es nicht überraschend, dass Erfahrung eine entscheidende Rolle spielt, wie proxcskiing.com betont.
Wettbewerbsverlauf und Leistung der Athletinnen
Tamaras Steiner, die als Startläuferin ins Rennen ging, hatte beim zweiten Schießen eine Strafrunde und drei Nachlader, wodurch sie das Team mit rund 85 Sekunden Rückstand als 18. übergab. Anna Gandler zeigte sich ebenfalls nicht in Bestform und musste dreimal nachladen, was zu einem weiteren Rückstand von 2:13 Minuten führte. Anna Andexer konnte eine Strafrunde und vier Nachlader verzeichnen, was die Platzierung zusätzlich verschlechterte. Schließlich startete Lisa Hauser mit fast vier Minuten Rückstand, setzte sich jedoch durch und brachte das Team in die Top 15, trotz fünf Nachladern.
Die Goldmedaille sicherte sich Frankreich, das mit einem Vorsprung von 51,3 Sekunden auf Schweden und insgesamt nur einer Strafrunde sowie sechs Nachladern triumphierte. Schweden konnte sich den zweiten Platz erkämpfen, ebenfalls mit einer Strafrunde, jedoch mit sieben Nachladern. Die Bronzemedaille ging an Norwegen, das eine fehlerfreie Schießleistung bei sieben Nachladern zeigte und einen Rückstand von 1:07,6 Minuten auf die Führenden hatte. Julia Simon von Frankreich feierte mit diesem Erfolg ihren dritten Goldgewinn bei diesen Spielen.
Kontext der Olympischen Spiele
Die Olympischen Winterspiele 2026, die vom 6. bis 22. Februar in Milano Cortina stattfinden, setzen einen Schwerpunkt auf den Biathon als große Zuschauermagneten. Die Wettkämpfe finden in Antholz statt, wo hohe Erwartungen an die Athleten bestehen. Zu den weiteren für die Spiele angesetzten Biathlon-Disziplinen gehören Massenstart, Verfolgung, Sprint, Mixed-Team, Staffel und Einzelwettbewerbe. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der deutschen Athletin Franziska Preuss, die ihre letzten Wettkämpfe bestreitet, wie sportsillustrated.de berichtet.
Die Erfahrungen aus dem heutigen Wettkampf zeigen, wie wichtig es ist, für die kommenden Wettbewerbe gerüstet zu sein. Trotz der Enttäuschung dürfen die Athletinnen die Wertschätzung und den Respekt für ihre Leistungen nicht verlieren und weiterhin für zukünftige Erfolge trainieren.