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Österreichs politische Landschaft steht Kopf! Die drei Parteien ÖVP, SPÖ und NEOS haben heute, am 27. Februar 2025, ihr lang erwartetes Regierungsprogramm vorgestellt. In einem 210-seitigen Dokument unter dem Titel „Jetzt das Richtige tun. Für Österreich“ skizzieren sie ihre Pläne für die nächsten zwei Jahre. Zentrale Themen sind Einsparungen zur Senkung des Budgetdefizits sowie umfassende Reformen in den Bereichen Asyl, Gesundheit und Bildung, wie berichtet von Kosmo.
Doch der Jubel in den Regierungsreihen könnte bald einem Sturm weichen. Herbert Kickl, der Chef der FPÖ, reagierte scharf auf das Programm und bezeichnete es als einen „Erpressungsversuch“. Seiner Meinung nach ist es beispiellos, ein Regierungsprogramm zu präsentieren, noch bevor die Regierung offiziell gebildet ist. Auf der Plattform X äußerte er: „Das gab es, glaube ich, auch noch nie...“ Die Neos-Mitglieder werden am Sonntag über die Dreierkoalition abstimmen, und die Angelobung durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen könnte bereits am Montag stattfinden.
Dringende Reformen im Visier
Das Regierungsprogramm bietet nun eine klare Perspektive: Die Aufteilung der Ministerien ist bereits entschieden, die spezifischen Minister:innen müssen jedoch intern noch benannt werden. Einige Fragen bleiben offen, doch der Druck auf die neuen Regierungsparteien steigt, insbesondere angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen. Unter anderem fordert Kickl, dass das Geld der Steuerzahler nicht verschwendet werden sollte, während die Bevölkerung unter hohen Preisen leidet. Die Reaktionen auf die geplanten Reformen werden mit großer Spannung erwartet, da sie entscheidend für die zukünftige Politik in Österreich sein werden, wie auch von Kontrast hervorgehoben.
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