Im Jahr 2025 wurden in Österreich insgesamt 2.753 Aufenthaltsverbote ausgesprochen. Diese Maßnahme betrifft vor allem Männer, von denen 2.201 betroffen sind. Aufenthaltsverbote können nicht nur gegen Drittstaatsangehörige, sondern auch gegen EU-Bürger erlassen werden, wenn deren Verhalten die öffentliche Ordnung oder Sicherheit gefährdet. Besonders hervorzuheben ist, dass die meisten der ausgesprochenen Aufenthaltsverbote Rumänen betreffen, gefolgt von Bürgern der Slowakei und Ungarns. Mehr als 2.318 dieser Verbote waren mit einem (Wieder-)Einreiseverbot in Verbindung mit einer Rückkehrentscheidung verknüpft, wie vienna.at berichtet.
Darüber hinaus ist zu beachten, dass Serben in Bezug auf Einreiseverbote an erster Stelle stehen, dicht gefolgt von Türken und Albanern. Die Schubhaft wurde in 2.313 Fällen angeordnet, während in 279 Fällen mildere Maßnahmen wie Meldepflichten oder Anweisungen zur Unterkunft ergriffen wurden. Insgesamt verzeichnete Österreich 14.156 Ausreisen, wovon 6.801 Zwangsausreisen waren. Neben diesen gab es auch 947 Dublin-Überstellungen, wobei hauptsächlich Deutschland und Italien als zuständige Staaten in Erscheinung traten.
Einreise- und Aufenthaltsrecht in Deutschland
Die Thematik des Einreise- und Aufenthaltsrechts in Deutschland ist seit der Flüchtlingskrise 2015/2016 ein heiß diskutiertes Thema. Der Bericht – veröffentlicht von Statista – umfasst eine umfassende Analyse von Einreisen, Aufenthalten und Ausreisen bis zum Jahr 2024. Die Daten zeigen, dass die Anzahl der Asylanträge in Deutschland bis 2025 stetig ansteigt, begleitet von einem signifikanten Anstieg unerlaubter Einreisen. Umfassende politische Maßnahmen wurden als Antwort auf islamistisch motivierte Messerangriffe in Mannheim und Solingen im Jahr 2024 eingeleitet, um die Sicherheit zu erhöhen und die Asyl- und Migrationspolitik zu verschärfen.
Die Daten umfassen auch die Zuwanderung nach Deutschland nach Nationalität sowie die Anzahl erteilter Visa und abgelehnter Anträge bis 2023. Die Problematik rund um Schleuser-Delikte und zurückweisende Maßnahmen an den Grenzen wird ebenfalls in dem Bericht behandelt. Eine differenzierte Betrachtung dieser Thematik ist aufgrund der umfangreichen Statistiken, die auch die Bevölkerung nach Migrationshintergrund sowie die Entwicklung von Asylbewerberleistungen umfassen, unerlässlich. Detaillierte Informationen sind verfügbar im Bericht auf Statista.
Entwicklungen im Bereich Asyl und Migration
Auch die Situation in Österreich ist nicht zu vernachlässigen. Die Asyl- und Migrationsstatistiken bieten wertvolle Einblicke in die Fluchtbewegungen und die Grundversorgung von Asylbewerbern. Diese Statistiken zeichnen ein Bild der aktuellen Lage, insbesondere bezüglich unbegleiteter Kinderflüchtlinge sowie der Rückkehr Hilfe für Vertriebene aus der Ukraine. Das Bundesministerium für Inneres (BMI) stellt regelmäßig aktuelle Zahlen und Statistiken zur Verfügung, die auf der Webseite von asyl.at einsehbar sind.
Besonders die Daten zu Familienzusammenführungen und den unterschiedlichen Asylstatus sind entscheidend für die zukünftige Gestaltung der Asylpolitik in Österreich. Zudem ermöglichen die aktuellen Zahlen eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und Chancen, die Migration und Fluchtbewegungen mit sich bringen.