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Die österreichische Handballnationalmannschaft hat beim zweiten WM-Vorrundenspiel gegen Katar einen weiteren Sieg eingefahren, obwohl sich die Situation für das Team um Trainer Ales Pajovic zuspitzte. Pflegerische Maßnahmen müssen eingeleitet werden, da Boris Zivkovic nach Janko Bozovic ebenfalls an einer Schulterverletzung leidet. Pajovic äußerte sich besorgt über den Gesundheitszustand seines Spielers: „Es schaut nicht gut aus“, hält er fest. Dennoch können die Fans aufatmen, denn der Sieg festigte die Position Österreichs im Turnier.
In einem packenden Duell gegen die Türkei setzte sich die Mannschaft mit 31:28 durch. Mykola Bilyk und Sebastian Frimmel stachen dabei als Haupttorschützen hervor und erzielten jeweils sieben Tore. Besonders in den Anfangsminuten zeigte das ÖHB-Team seine Stärken. Mit einem fulminanten 5:1-Start legte Österreich die Grundlage für den Sieg. Doch die Türken kamen durch einen Doppelschlag von Koray Ayar gefährlich näher und machten die Partie erneut spannend. Trainer Pajovic betonte, dass trotz des Sieges viele Aspekte zu verbessern sind. „Mit nur drei Tagen Training nach sechs Monaten war das nicht optimal“, so der Coach, der vor allem die Defensive als verbesserungswürdig bezeichnete. Auch Keeper Constantin Möstl wies auf die Schwächen im Angriff hin, wo zahlreiche Chancen nicht genutzt wurden.
Wichtige Spiele stehen bevor
Mit dem Blick auf die kommenden Herausforderungen erklärte Pajovic, dass das Team in der Abwehr straffer stehen müsse, um gegen die Schweiz bestehen zu können. Das ÖHB-Team werde am Sonntag sein Auswärtsspiel in der Schweiz bestreiten, während die Türkei auf das deutsche Team trifft. Pajovic zeigte sich zuversichtlich, dass die Mannschaft aus ihren bisherigen Erfahrungen lernen werde, aber auch, dass ein höherer Einsatz notwendig ist, um gegen starke Gegner zu bestehen.
Die positiven Aspekte des Spiels wurden von Lukas Hutecek unterstrichen, der die Phasen lobte, in denen Österreich stärker war. Trotzdem forderte er mehr Konsequenz, um daraufhin auch den nächsten Gegner effektiv zu bekämpfen. Die Planung kommt also in vollem Gange, und die gesamte Handballgemeinschaft blickt gespannt auf die nächsten Spiele.
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