Am 6. Jänner 2026 wurde Österreich von einer massiven Kältewelle erfasst, die Temperaturen unter minus 20 Grad in mehreren Orten zur Folge hatte. Die kalten Temperaturen hielten viele österreichische Regionen fest im Griff und sorgten für ungemütliche Verhältnisse.

Wie 5min.at berichtet, wurden zur Morgenstunde um 8.30 Uhr in der Innsbruck Innere Stadt minus 2 Grad gemessen, während in den höher gelegenen Gebieten extremes Wetter herrschte. In Liebenau und Schwarzau im Freiwald wurde jeweils minus 20,9 Grad registriert, in Ehrwald betrugen die Temperaturen minus 20,1 Grad. Die tiefsten Temperaturen am Dreikönigstag wurden in Tannheim mit minus 22,4 Grad und weiteren stark gefrorenen Orten erfasst.

Kältepolen und Wetterprognose

Die extremen Minustemperaturen betrafen auch andere alpine Regionen. So wurde in Schwarzau im Freiwald minus 22 Grad und in Liebenau-Gugu minus 21,7 Grad gemessen. Auch Ehrwald und Lech am Arlberg verzeichneten Tiefsttemperaturen von unter minus 21 Grad. Bichlbach kam laut heute.at auf minus 20,1 Grad. Die Kältewarnung von GeoSphere Austria gilt bis Freitag und betrifft vor allem die Gebiete in Salzburg, darunter den Pinzgau, Pongau und Lungau.

Die kalte Luftmasse sorgt in den Alpen für quälende Winterverhältnisse. Die Prognose deutet darauf hin, dass Temperaturen bis Mittwoch winterlich kalt bleiben. Untertags sind Höchstwerte zwischen minus 8 und plus 3 Grad zu erwarten, während in den Nächten Werte bis zu minus 22 Grad erreicht werden können. Ab Donnerstag bis Freitag ziehen atlantische Störungen auf, die ein langsames Abklingen der Kälte zur Folge haben sollten.

Kommende Wetterentwicklungen

Nach den extrem kalten Temperaturen kündigen sich laut kosmo.at in der kommenden Woche Veränderungen an. Eine Mischung aus Sonnenschein und leichtem Schneefall kann insbesondere im Osten und Süden Österreichs auftreten. Die Prognose für Montag lässt hoffen, dass es in den meisten Landesteilen sonnig bleibt, während wolkenreichere Wetterfronten über den Alpen ziehen. Frühwerte zwischen minus 20 und minus 6 Grad sind laut Vorhersagen realistisch.

Besonders die Nächte bleiben frostig, wobei die Frühtemperaturen in den alpine Regionen zwischen minus 16 und minus 2 Grad liegen könnten, während die Tageshöchstwerte bei minus 7 bis 0 Grad angesiedelt sind. Diese sich langsam ändernden Temperaturen bringen Hoffnung auf eine milder werdende Witterung im Laufe der Monate, dennoch bleibt die Situation bis auf Weiteres angespannt.