Ab dem 6. April 2026 wird das öffentliche Verkehrsangebot in Oberkärnten an Wochenenden und Feiertagen erheblich erweitert. Dies betrifft insbesondere die Regionen rund um den Millstätter See, das Gegendtaler Tal und Bad Kleinkirchheim. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Erreichbarkeit der beliebten Urlaubsgebiete mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verbessern, wie auch klick-kaernten.at berichtet.
Die Erweiterung umfasst die Einführung eines regelmäßigen Zwei-Stunden-Takts zwischen Spittal, Millstätter See und Radenthein. Neue Busverbindungen von Villach durch das Gegendtaler Tal ermöglichen es, das Angebot erheblich zu erweitern. Radenstein wird hierbei als zentraler Umstiegsort für Verbindungen nach Bad Kleinkirchheim dienen, was die Reisenden umfassend unterstützen soll.
Details zur Verkehrsreform
Wie in der Ankündigung von Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig hervorgehoben, sind an Wochenenden und Feiertagen sieben tägliche Verbindungen von Spittal und Villach nach Bad Kleinkirchheim geplant. Diese Verbindungen werden durch ebenso viele Rückfahrten ergänzt. Die ersten Busse fahren bereits vor 7 Uhr ab, wobei eine enge Abstimmung mit den Bahnanschlüssen gewährleistet ist. Dies soll vor allem Einheimischen, Urlaubern und Tagesgästen zugutekommen und Impulse für den Tourismus in der Region setzen, so meinbezirk.at.
Zusätzlich wird erwähnt, dass der Millstätter See, Brennsee und Afritzer See mehrmals täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Dies ist besonders wichtig für die Verbindung zur Therme Bad Kleinkirchheim und dem Badehaus am Millstätter See, wodurch die Attraktivität dieser Freizeitangebote weiter gesteigert wird.
Hintergrundinformationen aus Studien
Die neue Verkehrsstrategie steht im Kontext der Ergebnisse der zweiten Kärntner Mobilitätsumfrage, die zwischen Oktober und Dezember 2022 durchgeführt wurde. Die Umfrage ergab, dass über 1.000 Kärntnerinnen und Kärntner an der Befragung teilnahmen. Fast 30% der Befragten nutzen bereits öffentliche Verkehrsmittel, was einen Anstieg von 5% in den letzten zwei Jahren darstellt. Besonders auffällig sind die Zuwächse bei der Nutzung des öffentlichen Verkehrs bei 15- bis 39-Jährigen, wie ktn.gv.at berichtet.
Über die Hälfte der Umfrageteilnehmer bestätigte eine deutliche Verbesserung des Busangebots, und die Notwendigkeit weiterer Verbesserungen bleibt bestehen. Die Einführung eines Halbstundentakts zwischen St. Veit und Spittal wurde als bedeutender Schritt zur Modernisierung des Verkehrsnetzes hervorgehoben. Die Unterstützung für nachhaltige Verkehrsmittel ist laut Umfrage ebenfalls stark, da 80% der Befragten den Ausbau von Wasserstoff in der Mobilität befürworten.
Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass die neuen Busverbindungen und der erweiterte Fahrplan nicht nur die Erreichbarkeit für Touristen verbessern, sondern auch der allgemeinen Mobilität sowie der Umweltfreundlichkeit in der Region zugutekommen werden.