Österreichs Fußball-Nationalteam unter Teamchef Ralf Rangnick hat am 16. März 2026 sein Aufgebot für die anstehenden WM-Testspiele gegen Ghana am 27. März und Südkorea am 31. März bekannt gegeben. Die Nominierung umfasst 28 Spieler, darunter auch einige neue Gesichter und Rückkehrer. In einem spannenden Kader stehen Sasa Kalajdzic, der nach zwei Jahren Verletzungspause zurückkehrt, sowie die jungen Talente Paul Wanner und Carney Chukwuemeka.

Die Rückkehr von Sasa Kalajdzic, der zuletzt am 21. November 2023 gegen Deutschland auf dem Platz stand, ist ein Highlight in der Nominierung. Der Stürmer, der einige Kreuzbandrisse erlitten hatte, zeigt sich derzeit beim LASK in ausgezeichneter Form. Auch Michael Svoboda, der aufgrund einer Verletzung lange pausieren musste, kehrt ins Team zurück. Er hat bereits unter Rangnick gespielt und ist Kapitän von Venezia in der Serie B.

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Neu dabei und die Abrufliste

Mit Paul Wanner und Carney Chukwuemeka hat Rangnick zwei Talente in den Kader berufen. Wanner, Sohn einer Vorarlbergerin und eines Deutschen, spielte vorher für die deutschen Nachwuchs-Auswahlen und steht nun für den ÖFB zur Verfügung. Chukwuemeka, in Wien geboren und bisher für die englischen U-Nationalmannschaften aktiv, wechselt ebenfalls zum ÖFB und spielt derzeit bei Borussia Dortmund.

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Neue Gesichter sind auch in Form von Florian Wiegele aus Pilsen und David Affengruber aus Spanien zu erwarten, die beide eine mögliche Debütantenrolle einnehmen könnten. Wiegele bringt mit seinen 2,05 Metern eine imposante Präsenz ins Tor mit, während Affengruber unter Rangnick bisher nur auf Abruf dabei war. Leopold Querfeld und Marco Grüll stehen zwar auf der Abrufliste, jedoch wird Rangnick auch andere Optionen testen, um die Mannschaft optimal auf die WM-Qualifikation vorzubereiten.

Vorbereitung in Marbella

Das ÖFB-Team reist für ein viertägiges Kurz-Trainingslager nach Marbella. Diese Vorbereitung ist besonders wichtig, da die Spieler sich auf die WM-Qualifikationsspiele gegen Zypern und Bosnien-Herzegowina einrichten müssen. Rangnick möchte sicherstellen, dass sein Team sowohl in der Defensive als auch in der Offensive gut aufgestellt ist.

Während Rangnick sich auf die bevorstehenden Herausforderungen konzentriert, gibt es indes Gerüchte über seine mögliche Rückkehr in die Bundesliga. Medienberichten zufolge könnte der 67-Jährige als Nachfolger in Wolfsburg im Gespräch sein. Bisher gab es aber keinen offiziellen Kontakt zwischen den Vereinen. Rangnick hat einen Vertrag bis Sommer 2026 mit dem ÖFB und verfolgt das Ziel, Österreich zur WM 2026 zu führen.

Die kommenden Testspiele gegen Ghana und Südkorea werden entscheidend sein, um die richtige Formation und Taktik für die bevorstehenden Spiele in der WM-Qualifikation zu finden. Österreichs Nationalteam zeigt sich optimistisch und engagiert unter der Leitung von Rangnick, der eine klare Vision für die Zukunft hat.

Weitere Details zur Nominierung finden Sie auf vienna.at, während der Kurier spannende Einblicke in die zeitlichen Aspekte der Vorbereitung gibt. Gleichzeitig berichtet oe24 über die laufenden Spekulationen bezüglich Rangnicks Zukunft und die Intensität der kommenden WM-Qualifikationsspiele.