In den kalten Wintermonaten steigt der Energiebedarf von Wildvögeln, was die richtige Fütterung besonders wichtig macht. Angesichts der derzeitigen Kälteperiode empfiehlt es sich, mehr und vielfältiges Futter für die gefiederten Freunde bereitzustellen. Laut Dolomitenstadt sollte das Futter überwiegend aus Ölsaaten bestehen, wobei rund 80 Prozent dieser Notwendigkeit erfüllt werden sollten.
Eine Untersuchung der Arbeiterkammer Oberösterreich hat gezeigt, dass unter den getesteten Handelsfuttermischungen nur drei als empfehlenswert gelten: Erdtmanns Waldvogelfutter von Lidl, Tierell Freilandfutter von SPAR und CJ Wildlife Futter für Gartenvögel, das allerdings teurer ist. Der Großteil der getesteten Mischungen beinhaltete zu hohe Mengen an Getreide, was Vögel oft nicht bevorzugen. Billige Produkte beinhalten häufig Weizenkörner, die als Abfall enden.
Vielfältige Futterzusammensetzung
Die verschiedenen Vogelarten haben unterschiedliche Vorlieben, weshalb eine abwechslungsreiche Futterzusammensetzung empfohlen wird. Meisenknödel, Erdnussbruch, Nüsse und Sonnenblumenkerne sind geeignete Futtermittel. Auch Weichfutterfresser wie Amseln und Rotkehlchen benötigen spezielle Nahrungsmittel wie Haferflocken, Rosinen und Obst, während Körnerfresser wie Finken und Sperlinge Sonnenblumenkerne und Hanf bevorzugen. NABU weist jedoch darauf hin, dass bei der Aufzucht von Jungvögeln kein fettreiches Futter angeboten werden sollte.
Um das Futter frisch und unberührt zu halten, empfiehlt es sich, spezielle Futtersysteme zu verwenden, die vor Verunreinigungen durch Kot und andere Einflüsse schützen. Hygienische Maßnahmen sind entscheidend: Vogelhäuschen sollten täglich gereinigt werden, und das Futter sollte in Silofutterhäusern oder Futtersäulen angeboten werden, um Verunreinigungen zu vermeiden. Diese Futtersysteme sollten in sicherer Entfernung zu Büschen platziert werden, da Raubtiere wie Katzen häufig eine Gefahr für die Vögel darstellen.
Wichtige Hygienemaßnahmen
Zusätzlich ist es wichtig, auch das Wasserangebot zu beachten. Vögel benötigen Wasser zum Trinken und zur Gefiederpflege. Ein Schälchen, das mit einem Stein oder Korken ausgestattet ist, hilft, das Wasser vor dem Gefrieren zu schützen. BR.de hebt hervor, dass Vögel Fütterungsangebote besonders bei Frost und Schnee wahrnehmen, um besser durch den Winter zu kommen. Es wird empfohlen, die Fütterung bis zum Frühling fortzusetzen.
Mit der richtigen Fütterung können Vogelenthusiasten nicht nur den Vögeln helfen, sondern auch zur Artenkenntnis beitragen, insbesondere für Kinder und Jugendliche, die durch die Beobachtung der Vögel viel über die Natur lernen können. Obwohl die Fütterung von Wildvögeln umstritten ist und nicht direkt zum Schutz gefährdeter Arten beiträgt, bringt sie doch Freude und Leben in unsere Gärten.



