Am 16. Jänner 2026 kam es auf der L715 bei Altenmarkt bei St. Gallen zu einem tragischen Verkehrsunfall. Gegen 17:40 Uhr überholte ein 34-jähriger kroatischer Staatsbürger aus Oberösterreich ein vor ihm fahrendes Fahrzeug, als er mit dem entgegenkommenden Verkehr kollidierte. Der Zusammenstoß führte zu einer seitlichen Kollision mit dem Pkw einer 63-jährigen Frau aus dem Bezirk Murtal, die ebenfalls zwei weitere Personen beförderte, bevor es zur Frontalkollision mit dem Fahrzeug eines 44-jährigen kroatischen Staatsbürgers, in dem sich eine weitere Person befand, kam. Insgesamt wurden drei Personen leicht verletzt und ins LKH-Rottenmann – Bad Aussee gebracht.

Der 34-jährige Fahrer hingegen erlitt schwere Verletzungen und musste an der Unfallstelle reanimiert werden. Berichten von Fireworld zufolge war der Mann vermutlich nicht angeschnallt. Nach einer notärztlichen Erstversorgung wurde er ins UKH Linz gebracht, wo er später seinen Verletzungen erlag.

Einsatzkräfte und Maßnahmen

Die Rettungsmaßnahmen umfassten die Freiwillige Feuerwehr Altenmarkt und St. Gallen sowie die Polizei und das Österreichische Rote Kreuz. Die L715 war während der Rettungs- und Aufräumarbeiten beidseitig gesperrt. Die Behörden haben Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen, um die Umstände dieses tragischen Vorfalls zu klären. Laut ORF Steiermark sind weitere Details zu den Verletzten und dem Einsatz der Rettungskräfte noch in Aufarbeitung.

Kontext zur Verkehrssicherheit

Unfälle wie dieser sind Teil eines größeren Problems, das in der Straßenverkehrsunfallstatistik dokumentiert wird. Diese Statistik, beschrieben auf der Website des Statistischen Bundesamtes, liefert umfassende, differenzierte und aktuelle Daten zur Verkehrssicherheitslage in Deutschland. Die Ergebnisse unterstützen die Gesetzgebung, Verkehrserziehung und Maßnahmen im Straßenbau. Sie zeigen nicht nur, wie Unfälle geschehen, sondern auch, welche Faktoren dazu beitragen.

Die Analyse der Unfallstatistiken dient auch als Grundlage für state Verkehrspolitik, insbesondere im Hinblick auf Infrastruktur- und Verkehrssicherheitsmaßnahmen. Zu den erfassten Daten gehören die Anzahl der unfallbeteiligten Fahrzeuge sowie die Unfallursachen, was für zukünftige Präventionsmaßnahmen von entscheidender Bedeutung ist.