Am 29. November 2025 steht der 15. Spieltag der österreichischen Fußball-Bundesliga auf dem Programm, an dem der SV Ried den Wolfsberger AC (WAC) empfängt. Aktuell bleibt das Spiel um 17 Uhr in der Lavanttal-Arena torlos mit dem Spielstand von 0:0. Der WAC hat in der Tabelle nach dem Wechsel von Trainer Dietmar Kühbauer und der kurzen Interimslosigkeit von Peter Pacult an Boden verloren und befindet sich nur einen Punkt hinter der Austria. Den letzten Auftritt unter dem neuen Trainer Atalan erlebte das Team als herben Rückschlag mit einer 1:3-Niederlage gegen Altach.

Der WAC hat nach dem Trainerwechsel und den damit verbundenen Umstellungen Schwierigkeiten, die Form zu finden. Atalan hebt hervor, dass die Mannschaft an ihrer mentalen Widerstandsfähigkeit arbeiten muss und zudem besser mit den Torchancen umgehen sollte. Auf der anderen Seite möchte der SV Ried an die gute Leistung vom 18. Oktober anknüpfen, als sie im Lavanttal einen 2:1-Sieg feiern konnten. Doch Trainer Maximilian Senft warnt davor, den WAC aufgrund der jüngsten Ergebnisschwäche zu unterschätzen.

Tipps und Spielerwechsel

Die Rieder müssen allerdings auf den gesperrten Ante Bajic verzichten und hatten zuletzt gegen Hartberg mit 0:2 das Nachsehen. Dennoch ist die Mannschaft entschlossen, schnell wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Verteidiger Jonathan Scherzer ist optimistisch, dass das „Kaputtmachen“ des gegnerischen Spiels entscheidende Chancen auf Punkte eröffnen kann. In der ersten Halbzeit gelang es dem WAC, durch ein Tor von Zukic in Führung zu gehen, während Ried gegen Ende der Halbzeit aktiver wurde.

Besonders die Einwechslung von Mutandwa brachte frischen Wind, als er in der zweiten Halbzeit den Ausgleich und schließlich den entscheidenden Elfmeter in der Nachspielzeit verwandelte. Der Foulspiel von Diabate an Rossdorfer wurde klar als Foul erkannt, und trotz der anfänglichen Schwierigkeiten stellte sich Ried der Herausforderung. WAC-Torhüter Polster verhinderte mit mehreren starken Paraden größeren Rückstand, doch das Team konnte den Druck der Rieder nicht lange standhalten.

Die Zukunft der beiden Teams

Trainer Maximilian Senft äußerte sich nach dem Spiel über die Herausforderungen, die sich aus der hohen Qualität der WAC-Spieler ergeben. Der WAC hingegen wird versuchen, unter der Leitung von Peter Pacult, der nach seinem Weggang von der Klagenfurter Austria zurückgekehrt ist, neue Strategien zu entwickeln. Mit dem denkbar engen Punktestand in der Tabelle ist sowohl für Ried als auch für WAC der Druck groß, die nächsten Spiele erfolgreich zu gestalten und sich aus der derzeitigen Lage zu befreien.

Die Konkurrenz in der Bundesliga bleibt unberechenbar, was sowohl für die Rieder als auch die Wolfsberger gilt. Den aktuellen Stand und alle Ergebnisse können Sie online auf Krone, Kicker und Focus verfolgen.