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In der Nacht zum 3. Februar 2025 geriet die Suchhundestaffel des Roten Kreuzes Oberösterreich in einen dramatischen Einsatz, als ein dementer älterer Mann in Linz Urfahr vermisst wurde. Der Mann, dessen letzter Bekannter Aufenthaltsort gegen 16 Uhr war, konnte aufgrund seines Gesundheitszustands nicht rechtzeitig gefunden werden. Um 18:30 Uhr wurde er schließlich als vermisst gemeldet, woraufhin sofortige Maßnahmen eingeleitet wurden. Die Suchhundestaffel rückte aus, unterstützt von 14 Hundeteams, 16 Helfern, sowie einer Drohnenstaffel und einem Einsatzleitfahrzeug, berichtete das Rote Kreuz.
Rettung in letzter Minute
Nach etwa zwei Stunden intensiver Suche kam die erlösende Nachricht: „Person gefunden“. Der stark unterkühlte Mann war in einem Misthaufen hinter einem Bauernhof eingeklemmt und konnte sich selbst nicht befreien. Hundeführer Sebastian Berger und sein treuer Rettungshund Bailey konnten ihn lokalisierten. Umgehend wurden weitere Suchmannschaften hinbeordert, um sich um die medizinische Versorgung des Mannes zu kümmern, bis der Rettungsdienst eintraf. Die Krone erklärte die Dringlichkeit derSituation: Bei den bitterkalten Temperaturen hätte der Mann die Nacht vermutlich nicht überlebt, wenn nicht rechtzeitig Hilfe geleistet worden wäre.
Nach der Erstversorgung wurde der gerettete Mann ins Krankenhaus gebracht, wo seine Vitalfunktionen stabilisiert wurden. Diese rasche und koordinierte Aktion aller Beteiligten, die sich in der Nacht versammelten, zeigt das unermüdliche Engagement der Rettungsorganisationen. Ein weiterer Grund zur Dankbarkeit ist Bailey, der durch seinen hervorragenden Riech- und Spürsinn dazu beitrug, eine Tragödie zu verhindern. Dank der professionellen Zusammenarbeit konnte letztlich ein Menschenleben gerettet werden, bevor es zu spät war, wie auch 5min.at bestätigte.
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