Oberösterreich

Pensionskonto Schutzklausel: AK fordert Reparatur zur Verhinderung von Pensionsverlusten

Die versteckte Gefahr am Pensionskonto: Warum die Bundesregierung jetzt handeln muss.

Die Bundesregierung steht vor einer dringenden Entscheidung bezüglich einer Schutzklausel für zukünftige Pensionist:innen, die im Jahr 2025 in Rente gehen. AK-Präsident Andreas Stangl fordert eine schnelle Reparatur dieser Schutzklausel, da die aktuellen Regelungen zu erheblichen finanziellen Verlusten führen könnten.

Finanzielle Auswirkungen bei fehlender Schutzklausel

Die Guthaben auf dem Pensionskonto werden nicht sofort, sondern mit einer Zeitverzögerung von zwei Jahren angepasst. Dies führt dazu, dass Personen, die im nächsten Jahr in Pension gehen, nicht von den guten Lohnentwicklungen profitieren, sondern voraussichtlich 7,1 Prozent ihrer zukünftigen Pensionseinbußen erleiden könnten. Bei einer Durchschnittspension von 1.600 Euro könnte dies einen monatlichen Verlust von 114 Euro bedeuten, was sich über die Lebensdauer auf rund 32.000 Euro summiert. Ohne eine Schutzklausel wären Menschen, die 2025 in Pension gehen, von diesen Verlusten betroffen.

Forderung nach rascher Lösung

Die Regierung hat bereits eine Schutzklausel für Personen beschlossen, die 2024 in Pension gehen, jedoch fehlt eine solche Regelung für diejenigen, die ab 2025 in Rente gehen. AK-Präsident Stangl betont die Dringlichkeit einer neuen Schutzklausel, die auch jene berücksichtigt, die in eine Korridorpension gehen. Es herrscht die Ansicht, dass eine Anpassung der Gesamtgutschriften am Pensionskonto aller Pensionen an die reale Teuerung notwendig ist, um einen fairen Ausgleich zu gewährleisten. Dieser Schritt sollte rückwirkend ab 2023 erfolgen.

Unterstützung von Gewerkschaften

Die AK und Gewerkschaften setzen sich gemeinsam für eine rasche Reparatur der Schutzklausel ein, um den finanziellen Schaden für zukünftige Pensionist:innen zu minimieren. Es wird betont, dass eine Gleichstellung zwischen bestehenden und zukünftigen Pensionen dringend erforderlich ist, um mehr Fairness im Pensionssystem zu gewährleisten.

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Kontakt für Rückfragen

Für weiterführende Informationen und Rückfragen steht Mag. Dominik Bittendorfer von der Arbeiterkammer Oberösterreich gerne zur Verfügung. Er ist unter der Telefonnummer +43 (0)664-82 37 978 oder per E-Mail dominik.bittendorfer@akooe.at erreichbar. Weitere Informationen sind auch auf der Webseite ooe.arbeiterkammer.at verfügbar.

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