Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben am 13. Jänner 2026 eine Reisewarnung ausgesprochen, die mittlerweile aufgehoben wurde. Diese Maßnahme war aufgrund von gefrierendem Regen in der Nacht von Montag auf Dienstag in den Regionen Salzburg, Oberösterreich und der Ostregion notwendig geworden. Obwohl die Warnung inzwischen nicht mehr gültig ist, könnten am Dienstag noch vereinzelt Verspätungen und Zugausfälle auftreten.

Der Busverkehr hingegen läuft derzeit planmäßig, sodass Reisende auf diese Alternative zurückgreifen können. Die ÖBB weist darauf hin, dass Fahrgäste sich vor Fahrtantritt unbedingt über ihre Verbindungen informieren und zusätzliche Reisezeiten einplanen sollten, um unliebsamen Überraschungen vorzubeugen. Informationen zu den aktuellen Ereignissen sind laufend abrufbar über Scotty Mobil sowie die offiziellen Social-Media-Kanäle der ÖBB.

Maßnahmen und Ticketinformationen

Für Fahrgäste, die aufgrund der Reisewarnung ihre Fahrten verschieben mussten, wurde die Zugbindung bei nationalen Tickets, die bis zum 12. Jänner 2026 gekauft wurden, für den Zeitraum vom 12. bis 13. Jänner 2026 aufgehoben. Nationale ÖBB-Tickets, die für diese Tage gültig sind, können bis einschließlich 31. Jänner 2026 verwendet werden. Zudem haben die Reisenden die Möglichkeit, diese Fahrscheine zu erstatten.

Besonders wichtig sind auch die Regelungen für Nachtreisezüge innerhalb Österreichs. Hier sind nicht nur Erstattungen möglich, sondern auch Umbuchungen für Fahrten bis Ende Jänner 2026. Damit möchte die ÖBB den Bedürfnissen der Reisenden entgegenkommen und bietet Flexibilität in diesen schwierigen Umständen.

Wetterbedingungen und ihre Auswirkungen

Die Reisewarnung wurde auf Grundlage der Prognosen für gefrierenden Regen erlassen, die Regenmengen von 3 bis 6 Litern pro Quadratmeter in den betroffenen Regionen vorhersagten. Diese Regenmengen können bei Minusgraden sofort gefrieren und zu gefährlicher Eisbildung auf Schienen und Oberleitungen führen, was Verzögerungen, Zugausfällen sowie Einschränkungen im Nah-, Fern- und Güterverkehr zur Folge hat. Die ÖBB rechnet damit, dass das Eis frühestens am Nachmittag des folgenden Tages abschmelzen wird, sodass Einschränkungen im Verkehr möglicherweise bis in den Nachmittag andauern.

Die meteorologischen Bedingungen erfordern eine umfassende Beobachtung und entsprechende Vorsorgemaßnahmen. Reisende werden daher gebeten, nicht dringend notwendige Reisen zu verschieben, um sicher unterwegs zu sein. Aktuelle Entwicklungen können im Detail auf der Webseite des Unwetterzentrale verfolgt werden.

Die aktuelle Situation zeigt, wie wichtig Flexibilität und Geduld in Zeiten von Wetterextremen sind. Die ÖBB sind bestrebt, ihren Fahrgästen bestmöglich zu helfen und hofft, dass die Einschränkungen bald der Vergangenheit angehören.