Am Samstagabend brach im Wirtschaftstrakt eines Bauernhofs in Geretsberg, Bezirk Braunau, ein verheerender Großbrand aus. Gegen 21:15 Uhr nahmen der 27-jährige Landwirtssohn und seine Familie, die in unmittelbarer Nähe wohnen, einen Brandgeruch und Knistern durch ein geöffnetes Fenster wahr. Zunächst vermuteten sie, dass die Düfte von der kürzlich befeuerten Stückgutheizung stammen könnten. Bei einer Überprüfung stellte der Sohn jedoch fest, dass ein Teil des Stallgebäudes bereits in Vollbrand stand. Sofort alarmierte er die Feuerwehr und begann, 22 Milchkühe und 14 Kälber in Sicherheit zu bringen.

Die Alarmierung war schnell und wirksam. Insgesamt 18 freiwillige Feuerwehren mit über 270 Feuerwehrmännern und -frauen waren im Löscheinsatz. Trotz der schwierigen Bedingungen – es gab nur einen Hydranten in der Nähe – konnte die Feuerwehr schnell Wasserzuleitungen vom Ibmer See zum Bauernhof aufbauen. Durch diese Anstrengungen gelang es den Einsatzkräften, die Ausbreitung der Flammen auf benachbarte Wohn- und Wirtschaftsgebäude zu verhindern.

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Schutz der Tiere und Adäquate Feuerwehrmaßnahmen

Dank des schnellen Handelns des Landwirtes und der Feuerwehr wurden alle Tiere gerettet und in umliegenden Gebäuden untergebracht. Es gab keine Verletzten unter den Tieren oder Menschen. Der Brand, der laut ersten Ermittlungen im Heuboden ausgebrochen war, führte jedoch zu enormen Sachschäden. Der massiven unteren Gebäudestruktur blieben zwar viele Teile erhalten, der Holzaufbau darüber brannte jedoch vollständig ab.

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Die Ursache des Brandes ist derzeit noch unbekannt. Das Landeskriminalamt Oberösterreich und die Brandverhütungsstelle haben die Ermittlungen übernommen. Die Aufräumarbeiten wurden am Sonntag fortgesetzt und der Sachschaden wird als enorm eingeschätzt, doch die genaue Höhe steht noch nicht fest.

Obwohl die Feuerwehr mit Nachlöscharbeiten und der Bekämpfung von Rauchentwicklung weiterhin beschäftigt war, konnte die schnelle Reaktion und die hohe Einsatzbereitschaft der Feuerwehrleute einen größeren Schaden verhindern. Die Gemeinde zeigte sich beeindruckt von dem selbstlosen Einsatz der Helfer, die unter schwierigen Bedingungen arbeiteten, um das Leben der Tiere und der Anwohner zu schützen.