Am Sonntag, den 30. November 2025, wurde die Feuerwehr Grünau im Almtal zu einem bemerkenswerten Rettungseinsatz am Almsee in Gmunden gerufen. Ein Schwan war auf zugefrorenem Eis festgesessen und konnte sich aufgrund der rutschigen Eisschicht nicht selbst befreien. Bei Ankunft der Feuerwehr war die Polizei bereits vor Ort und konnte erste Informationen zur Lage bereitstellen.
Die initialen Rettungsversuche, bei denen Einsatzkräfte Wathosen trugen, scheiterten, da die Bedingungen auf dem Eis äußerst schwierig waren. Daher forderte die Feuerwehr ein Rettungsboot an, um die Situation effektiver zu bewältigen. Die Einsatzkräfte arbeiteten systematisch daran, das Eis in Richtung Ufer aufzubrechen. Diese Arbeit stellte sich als notwendig heraus, da der Bereich rund um den Vogel vollständig zugefroren war.
Erfolgreiche Bergung des Schwans
<pAm Vormittag gelang es den Einsatzkräften schließlich, das Eis so weit aufzubrechen, dass der Schwan am Ufer gefangen werden konnte. Nach der Bergung wurde der Schwan von Wildtierbiologen untersucht, die Entwarnung gaben: Der Vogel hatte keine gesundheitlichen Schäden erlitten. Nach einer kurzen Untersuchung wurde der Schwan sicher in die Freiheit entlassen, ein glückliches Ende für die Rettungsoperation, die um 13.30 Uhr erfolgreich abgeschlossen wurde.
Der Einsatz der Feuerwehr unterstreicht die Wichtigkeit von Tierschutz und tiergerechter Hilfe in Notlagen. Organisationen wie der WTG-Nothilfefonds spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie bieten Unterstützung in Naturkatastrophen, für Streuner und bedürftige Nutztiere, und übernehmen gestiegene Kosten für Partnerorganisationen, die in ähnlichen Situationen helfen können. Ihre Arbeit stellt sicher, dass Tiere auch in Krisenzeiten die nötige Versorgung erhalten, um ihr Wohlbefinden zu garantieren.
Diese Ereignisse am Almsee zeigen, wie wichtig es ist, auf Tiere in Not zu achten und wie schnell und effektiv Rettungsaktionen organisiert werden können, wenn die Vereinigung von Feuerwehr, Polizei und Experten zusammenarbeitet. Glücklicherweise konnte der Schwan unbeschadet seinem natürlichen Lebensraum zurückgegeben werden, was sowohl für die Einsatzkräfte als auch für die Natur ein erfreuliches Ende darstellt.
Für mehr Informationen über solche Tierschutzmaßnahmen und Unterstützungsmöglichkeiten besuchen Sie Kosmo, Nachrichten und WTG.