ChronikOberösterreich

Effiziente Bewässerung für einen blühenden Sommergarten

Die steigenden Temperaturen im Sommer machen den Gartenbesitzer:innen bewusst, wie kostbar Wasser als Ressource ist. Eine aktuelle IMAS-Studie im Auftrag von GARDENA zeigt, dass 86 % der befragten Personen mit einem Garten, Balkon oder einer Terrasse Maßnahmen ergreifen, um Wasser zu sparen. Dies bestätigt ein wachsendes Umweltbewusstsein und eine steigende Bereitschaft, zur Ressourcenschonung beizutragen.

Insbesondere jene, die gerne Gurken, Tomaten und Salat anbauen, sind sich bewusst, dass diese Pflanzen viel Wasser benötigen. Dennoch müssen sie nicht auf ihre Lieblingsgartenpflanzen verzichten. Es gibt effiziente Bewässerungstricks, die dabei helfen, den Wasserbedarf zu reduzieren.

Eine der wichtigsten Maßnahmen besteht darin, die Pflanzen frühmorgens zu bewässern, bevor die Sonne stark scheint. Denn je intensiver die Sonne strahlt, desto mehr Wasser verdunstet, bevor die Pflanzen es aufnehmen können. Außerdem kann das Gießen in den frühen Morgenstunden dazu beitragen, dass die Blätter schneller trocknen und somit Faul- oder Pilzkrankheiten vermieden werden. Laut der Studie gießen jedoch nur 23 % der Hobby-Gärtner:innen zur richtigen Zeit.

Für eine effiziente Bewässerung können moderne Bewässerungssysteme wie das GARDENA Micro-Drip-System eingesetzt werden. Es lässt sich mit einer zeitlichen Bewässerungssteuerung und Sensoren verbinden, sodass eine automatische Bewässerung am Morgen ohne großen Aufwand gewährleistet ist. Zusätzlich zum richtigen Zeitpunkt beeinflusst auch die Wahl des Bewässerungssystems die Effizienz. Herkömmliche Bewässerungsarten wie Gartenschlauch oder Gießkanne können dazu führen, dass das Wasser vorzeitig verdunstet oder die Blätter benetzt werden, was Pilzerkrankungen begünstigt. Daher sind verlegte Bewässerungssysteme, wie das flexible Micro-Drip-System von GARDENA, empfehlenswert. Es wird direkt an den Wurzeln der Pflanzen verlegt und ermöglicht eine gezielte, tröpfchenweise Bewässerung, bei der weniger Wasser verloren geht.

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Des Weiteren ist es ratsam, größere Wassermengen auf einmal zu gießen, anstatt ständig kleine Rationen zu verteilen. Dies reduziert den Wasserverlust durch Verdunstung und ermöglicht den Pflanzen, das Wasser effektiver aufzunehmen. Eine weitere Möglichkeit, Wasser im Boden zu halten und zu verteilen, besteht darin, den Boden regelmäßig zu hacken und mit Abdeckungen wie Rindenmulch feucht zu halten.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass die Pflanzen am besten direkt an der Wurzel bewässert werden sollten, um einen hohen Wasserverlust durch Verdunstung zu vermeiden. Das Beregnen der Blätter mit einem Schlauch oder einem Rasensprenger kann dazu führen, dass viel Wasser verdunstet, bevor es von den Pflanzen aufgenommen werden kann. Selbst nach einem Regenschauer ist es ein Trugschluss zu glauben, dass der Garten ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt ist. Ein Teil des Regenwassers verdunstet schnell und dringt nicht tief genug ins Erdreich vor. Eine Faustregel besagt, dass das Erdreich einen Spatenstich tief feucht sein sollte. Ist das nicht der Fall, ist es ratsam, zu gießen, am besten mit aufgefangenem Regenwasser.

Insgesamt gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Wasserbedarf im Sommergarten effizient zu bewältigen und gleichzeitig die Ressourcen zu schonen. Moderne Bewässerungssysteme und das richtige Bewässerungstiming spielen dabei eine entscheidende Rolle. Durch diese smarten Wasser-Spartricks kann der Garten auch in heißen Sommern gut versorgt werden.

Quelle: In einem Artikel von www.ots.at

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