Oberösterreich

Christina Pree führt KPÖ-Liste in Oberösterreich an

Christina Pree kämpft für soziale Gerechtigkeit - Die KPÖ Oberösterreich stellt ihre Listenerste vor

Die oberösterreichische KPÖ hat im Rahmen einer Wahlkonferenz zur kommenden Nationalratswahl im Herbst die ersten zehn Listenplätze der Landesliste gekürt. An der Spitze steht die 29-jährige Sozialwirtin und langjährige Aktivistin Christina Pree, gebürtige Steyrerin. In ihrer Antrittsrede betonte Pree die Schwerpunkte Care-Arbeit und den Kampf gegen die Klimakrise. Sie forderte eine grundlegende Systemkritik, um Probleme wie den ungehemmten CO₂-Ausstoß oder Frauenarmut anzugehen.

Christina Pree setzt sich für mehr Anerkennung und faire Bezahlung von Care-Arbeit, eine Arbeitszeitverkürzung auf 30 Wochenstunden, eine Vermögenssteuer für Superreiche sowie einen notwendigen Systemwandel ein, um den drohenden Klimakollaps zu verhindern. Sie betonte, dass soziale Themen und die alltäglichen Sorgen der Menschen im Mittelpunkt ihrer politischen Agenda stehen.

Des Weiteren wurden die Landeslistenplätze zwei bis zehn von der KPÖ besetzt. Die Partei setzt auf ein breites Team, das aus Menschen verschiedener gesellschaftlicher Bereiche besteht. Eine Gehaltsobergrenze von 2500€ pro Monat gilt für alle KPÖ-Kandidat:innen, die in den Nationalrat gewählt werden. Überschüssiges Gehalt wird verwendet, um Personen in Not zu unterstützen.

Durch regelmäßige Sprechstunden steht die KPÖ im engen Austausch mit der Bevölkerung, unabhängig von Wahlkampfzeiten. Christina Pree unterstreicht die Bedeutung, stets ein offenes Ohr für die anliegen der Menschen zu haben und präsentiert entsprechende Lösungen. Die KPÖ wird als soziale und glaubwürdige Alternative zu den etablierten Parteien positioniert.

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