Im Rahmen der Veranstaltung ecoplus connect im Wirtschaftspark IZ NÖ Süd fand ein intensiver Austausch zwischen verschiedenen Akteuren der Wirtschaft statt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister David Berl und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki betonten die Wichtigkeit des Standorts und die hohe Kaufkraft Niederösterreichs im Vergleich zu anderen Bundesländern. Die Veranstaltung thematisierte nicht nur aktuelle Herausforderungen, wie den internationalen Wettbewerb und geopolitische Spannungen, sondern auch die Erfolge des Wirtschaftsstandorts, der über 350 Unternehmen und mehr als 12.000 Arbeitsplätze umfasst.
Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch die Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2030+ vorgestellt, die einen Fokus auf Automatisierung, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und vielfältige Neugründungen legt. Ziel ist es, bürokratische Hürden abzubauen und Bewilligungsverfahren zu beschleunigen. Dies wurde von der WKO, vertreten durch Präsident Wolfgang Ecker, ausdrücklich begrüßt, der betonte, dass die Strategie einen klaren Rahmen für Innovation und Qualität in allen Branchen und Regionen Niederösterreichs definiert. wko.at hebt die wirtschaftliche Vielfalt und das Potenzial zur regionalen Wertschöpfung hervor.
Maßnahmen und Strategien für die Zukunft
Die Wirtschaftsstrategie 2030+ umfasst zahlreiche Maßnahmen, darunter Investitionsanreize und eine Stärkung zentraler Schlüsseltechnologien. Diese Maßnahmen sind darauf ausgelegt, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und die wirtschaftliche Diversifikation in Niederösterreich weiter voranzutreiben. Ecker forderte zudem bundespolitische Reformen, um die Voraussetzungen für nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung zu schaffen, wie Entlastungen bei den Arbeitskosten und planbare Energiepreise.
Außerdem wurde auf die Unterstützung durch das Wirtschaftsressort hingewiesen, das Unternehmern Finanzierungsinstrumente anbietet. land-noe.at erläutert, dass Investitionsförderungen und Haftungen durch die NÖBEG helfen sollen, Projekte zu beschleunigen und die Innovationskraft der Betriebe zu steigern. Dies erfolgt durch gezielte Vernetzung, die es Unternehmen erleichtert, Partnerschaften aufzubauen und neue Märkte zu erschließen.
Erfolge und Ausblick
Die Veranstaltung beinhaltete auch die Präsentation des Walter Group Campus durch Alfred Bauer und die Feier von Firmenjubiläen, darunter die CWS Hygiene Österreich GmbH und die Hansgrohe Handelsges.m.b.H. Zudem wurden neu angesiedelte Unternehmen wie Johanniter NÖ-Wien und Rite-Hite Austria GmbH vorgestellt, die das wirtschaftliche Potenzial in der Region weiter stärken.
Ein besonderes Augenmerk galt auch der nachhaltigen Entwicklung des Standortes, wofür das IZ NÖ-Süd jüngst mit dem ERDREICH-Preis für Flächenrecycling ausgezeichnet wurde. Außerdem wurde ein E-Scooter-Verleihsystem in Betrieb genommen, das seit März 2025 mit 690 registrierten Nutzern und einer gefahrenen Strecke von über 6.130 km positive Resonanz zeigt.
Bürgermeister David Berl wies auf die Verantwortung der Politik hin, gute Standortbedingungen zu schaffen, und betonte die Wichtigkeit einer Haltestelle der Aspangbahn am IZ NÖ-Süd zur weiteren Förderung der Region. Die Bemühungen der Akteure in der Region zeigen, dass Niederösterreich auf einem erfolgreichen Weg ist, sich als bedeutender Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln und zukunftsorientierte Branchen zu fördern.



