Schulassistenz für alle: Ein Recht, das Kinder verdienen!
Die Diskussion über das Recht auf Schulassistenz für Kinder mit Behinderungen nimmt zu. Unterschiede zwischen Bundesländern sorgen für Unsicherheit.

Schulassistenz für alle: Ein Recht, das Kinder verdienen!
In der aktuellen Debatte um die Schulassistenz für Kinder mit Behinderungen werden notwendige Maßnahmen gefordert, um einen einheitlichen Zugang zu gewährleisten. Laut einem Bericht von der kleinen Zeitung gibt es bereits Fortschritte für Schüler mit Körper- oder Sehbehinderungen, die persönliche Assistenz in Anspruch nehmen können. Diese Unterstützung umfasst vielfältige Tätigkeiten innerhalb der Schulen und soll schwerhörige sowie gehörlose Kinder durch Dolmetscher unterstützen. Jedoch zeigt sich, dass die Lage an Pflichtschulen wie Volks-, Mittel- und Sonderschulen stark variieren kann, insbesondere je nach Bundesland.
In Wien beispielsweise sind Angebote nur für Kinder im Autismusspektrum vorhanden, während Niederösterreich abhängig von den Gemeinden Unterstützung bereitstellt. In anderen Bundesländern wird Schulassistenz oft nur für bestimmte Zielgruppen oder spezifische Tätigkeiten angeboten. Ein besonderer Lichtblick ist das Burgenland, welches einen umfassenderen Leistungskatalog bietet, der auch Pflege und medizinische Betreuung einschließt. Im Gegensatz dazu gibt es in der Steiermark bereits einen Rechtsanspruch auf Schulassistenz, der in vielen anderen Bundesländern fehlt.
Unterschiedliche Verfügbarkeit führt zu Unsicherheiten
Die Abwicklung der Schulassistenz geschieht in vielen Teilen Österreichs jedoch über Sozialhilfe, Förderprogramme oder Projekte, was zu Unsicherheiten für betroffene Familien führt. Eltern sehen sich häufig gezwungen, selbst nach Trägern zu suchen, wenn in ihrer Region keine öffentliche Struktur zur Verfügung steht. Zudem zeigt sich, dass Schulassistenzen oft nur projektbasiert sind und zur geringen Bezahlung sowie kurzfristigen Verträgen führen, was die Kontinuität der Unterstützung beeinträchtigt.
Gerade im Kontext des Schulbesuchs ist die Situation alarmierend, da in einigen Bundesländern, wie der Steiermark, Stundenreduktionen bei der Schulassistenz zu einer weiteren Beeinträchtigung des Schulbesuchs führen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen müssen dringend harmonisiert werden, um eine lückenlose Unterstützung zu gewährleisten. Österreich hat sich durch die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet, gleiche Voraussetzungen für Kinder mit Behinderungen zu schaffen, was dringend in die Praxis umgesetzt werden muss.
Schulbegleitung als Schlüssel zur Inklusion
Die Ausbildung von Fachkräften für die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen ist von essenzieller Bedeutung. Dies wird auch durch das Kursangebot des IBB unterstrichen, das sich an Schulbegleiter, Integrationshelfer sowie pädagogische Fachkräfte richtet. Der Fokus liegt auf der Vermittlung von Strategien zur Förderung der Selbstständigkeit, des Selbstvertrauens und der sozialen Integration der Kinder.
Die Schulungen, die auch rechtliche Grundlagen beinhalten, bereiten die Fachkräfte auf die Anforderungen in Schulen und Kindertagesstätten vor. Ziel ist es, fundiertes Wissen und praxisnahe Kompetenzen für die Begleitung im Schulalltag zu vermitteln und insbesondere hinsichtlich Integration und Inklusion bereit zu sein.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass eine bundesweite Regelung für Schulassistenz dringend erforderlich ist. Die Möglichkeit für betroffene Familien, gleichmäßige Unterstützung zu erhalten, könnte nicht nur die Schulsituation der Kinder verbessern, sondern auch ihre gesellschaftliche Integration fördern. Informationen zur Schulbegleitung und Integrationsassistenz sind unter den Angeboten von ibb.com zu finden. Fortschritte in der Ausbildung für Ordnungskräfte werden unterdessen durch die Police1 Academy unterstützt, die umfassende Trainingsressourcen zur Verfügung stellt.