In einem tragischen Vorfall erlebte die Gemeinde Wiesmath in Niederösterreich einen erschütternden Sonntag, als der 59-jährige Pfarrmoderator Raimund Beisteiner während des Hochamts zusammenbrach und trotz sofort eingeleiteter medizinischer Maßnahmen in der Kirche verstarb. Dies wurde von exxpress.at berichtet, wo auch Bürgermeister Erich Rasner als Zeuge des Geschehens erwähnt wird. Rasner beschrieb Beisteiner als „äußerst pflichtbewussten, feinfühligen Priester“ und betonte die langjährige Freundschaft zwischen den beiden.

Raimund Beisteiner prägte fast zwei Jahrzehnte lang das geistliche Leben der Pfarre Wiesmath und war über die Gemeinde hinaus hoch angesehen. Er wurde 1966 im Burgenland geboren und trat in das Oratorium des hl. Philipp Neri in Maria Lanzendorf ein, wo er 1999 zum Priester geweiht wurde. Später wechselte er in den Klerus der Erzdiözese Wien, wo er 2011 inkardiniert wurde. Neben seiner Pfarrarbeit war er aktiv in der Legion Mariens sowie in der Männerseelsorge im Dekanat Kirchschlag und engagierte sich im Katholischen Bildungswerk.

Ein unerwarteter Verlust

Der Vorfall ereignete sich nach der Kommunionspendung, als Beisteiner plötzlich zusammenbrach, was die etwa 70 Kirchgänger, darunter auch Bürgermeister Rasner, in einen Zustand großer Bestürzung versetzte. Die schnelle Reaktion der anwesenden Helfer konnte nicht verhindern, dass der Pfarrer noch in der Kirche verstarb. Diese dramatischen Szenen wurden von heute.at dokumentiert, wo die große Erschütterung in der Gemeinde verdeutlicht wird.

Am Sonntagabend fand eine kurzfristig organisierte Gebetsstunde zur Erinnerung an Beisteiner statt, an der zahlreiche Gläubige sowie hochrangige Kirchenvertreter, darunter Bischof Josef Grünwidl, teilnahmen. Diese Zusammenkunft spiegelte die tiefe Trauer und den Respekt wider, den die Gemeinde für ihren Pfarrer hegte.

Würdiger Abschied

Das Begräbnis von Raimund Beisteiner wird am Samstag, dem 7. Februar 2026, in der Pfarrkirche Wiesmath stattfinden. Der Rosenkranz beginnt um 9.30 Uhr, gefolgt von der Feier des Requiems um 10 Uhr. Damit bereitet sich die Gemeinde auf einen würdigen Abschied vor, um das Andenken an diesen beliebten und geachteten Priester zu ehren. Die Beisetzung wird in seiner Heimatgemeinde Lackendorf im Burgenland erfolgen, wie in den weiteren Berichten auf kath.net zu erfahren ist.