Niederösterreich

Neue Pflegelehre gegen Fachkräftemangel: Ausbildung startet in NÖ

Innovative Ausbildungswege für die Zukunft: Pflegelehre als Antwort auf den Fachkräftemangel

Die Berufsschule in Niederösterreich hat ihre erste Pflegeklasse gestartet, um den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften im Wirtschafts- und Gesundheitsbereich zu bekämpfen. Laut Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Wirtschaftskammer-NÖ-Präsident Wolfgang Ecker sind die neuen Lehrberufe ein wichtiger Schritt, um den Pflegebereich langfristig zu stärken und eigene Fachkräfte auszubilden.

In dieser ersten Klasse haben acht Lehrlinge im Herbst ihre Ausbildung im Betrieb begonnen, und nun ist auch der Schulunterricht für sie gestartet. Die Auszubildenden, wie Sophia Edhofer und Angelina Hager, teilen ihre Freude an der Pflegeausbildung und betonen die persönliche Erfüllung, die sie durch die Betreuung und Pflege von Menschen in verschiedenen Lebenssituationen erleben.

Die Ausbildung findet zu 80 Prozent im jeweiligen Betrieb statt, während das theoretische Wissen an der Landesberufsschule St. Pölten unter Einbindung der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege in St. Pölten vermittelt wird. Die Pflegelehrlinge können zwischen einer dreijährigen Ausbildung zur Pflegeassistenz und einer vierjährigen Ausbildung zur Pflegefachassistenz wählen, wobei in den ersten drei Jahren dieselben Inhalte vermittelt werden.

Die Einführung neuer Lehrberufe im Gesundheitswesen, darunter die Pflegelehre, zielt nicht nur darauf ab, das aktuelle Pflegepersonal zu entlasten, sondern auch die pflegerische Qualität für alle Menschen in Niederösterreich langfristig zu sichern. Die Wirtschaftskammer engagiert sich ebenfalls für die Einführung neuer Lehrberufe, um den Bedürfnissen im Gesundheitswesen gerecht zu werden und den Mitarbeitermangel zu bekämpfen. Dabei fungiert die Wirtschaftskammer als Schnittstelle für die Abwicklung des Lehrlingswesens und die Pflegelehre.

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